Mittwoch 08 Feb 2012
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Chrischona-Steckborn
Gottesdienst Gemeinsam Gott feiern und anbeten, sich inspirieren lassen und im Anschluss bei einer Tasse Kaffee das Leben teilen. Unsere Gottesdienstgestaltung lebt von der Ergänzung verschiedener Begabungen.
Jugendarbeit In verschiedenen Angeboten begleiten wir junge Menschen. Leben teilen, gemeinsam glauben und viel Spass erleben. Zur Zeit bauen unsere Jugendlichen einen Raum, wo sie ihren Traum ”Eden-Lounge” verwirklichen. Ein Lebens(T)raum für die Jugend von Steckborn.
Jungschar Dein ER-Leben zählt. Unsere Jungschi steht für Outdoor-Aktivitäten und Gemeinschaftserlebnisse.
Taufe Mit der Glaubenstaufe bekennt ein Mensch, dass er das Evangelium für sich beansprucht und sein Leben Gott gehört. In unserem Gemeindejahr ist die Taufe jeweils ein Höhepunkt
Kinderarbeit Die Bibel gibt den Eltern den Auftrag die Kinder im Glauben zu prägen. Mit unseren Angeboten für Kinder möchten wir die Eltern dabei unterstützen. Parallel zu unsern Gottesdiensten treffen sich die Kinder im Kidstreff. Unsere Kinderwoche in den Frühlingsferien ist in Steckborn nicht mehr wegzudenken.
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Marriageweek 2012 Absage

Die Marriage-Week-Abende müssen aus gesundheitlichen Gründen leider abgesagt werden.
Wir verweisen sie auf die anderen Anlässe auf www.marriageweek.ch
Armut PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lisbeth Leibundgut   
Sonntag, den 10. Januar 2010 um 13:20 Uhr

Im Wikipedia findet man folgende Definition für Armut: “Mangel an lebenswichtigen Gütern, sprich Nahrung,  Obdach, Kleidung, usw.“

Je mehr ich mich mit diesem Thema befasse umso mehr betrifft es mich. Nein, nicht dass ich von Armut betroffen wäre, aber es macht mich betroffen.

Da stellen sich mir immer mehr Fragen: Hat Armut mit unserem Überfluss zu tun? Hat Armut auch mit meinem Umgang mit Geld zu tun?  Was bin ich bereit dagegen zu tun? Oder ist der Versuch der Hilfe eines Einzelnen nur ein Tropfen auf den heissen Stein der nichts bewirkt? Was mache ich mit der Tatsache, dass weltweit 850 Mio Menschen hungern, dass es aber weltweit mehr als 850 Mio übergewichtige Menschen gibt? Und wie steht es in der Schweiz? Gibt es da auch Armut?

Wenn ich den neusten Werbetrailer der Heilsarmee im Fernsehen sehe, erkenne ich, dass es offensichtlich auch in der Schweiz Armut gibt. Man findet auch Zahlen darüber. So leben in der Schweiz 8,5% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und 4,2% gelten als sogenannte “Working-poor“. Diese Menschen arbeiten, ihr Einkommen reicht aber nicht einmal um das Minimum an alltäglichen Verpflichtungen zu bezahlen!
Dennoch: Mich beschäftigt weniger die Armut in der Schweiz als die Armut in Entwicklungsländern. Dort wo es einfach an allem fehlt, an Nahrung, sauberem Wasser, Medikamenten usw…

30`000 Kinder sterben täglich an den Folgen des Hungers!
1% der Weltbevölkerung kontrolliert 40% des Weltvermögens!
50% der Weltbevölkerung besitzt 1% des Weltvermögens!

Was können wir tun? Wir können uns informieren. So bin ich dann auch auf das Projekt StopArmut 2015 gestossen. Beim Recherchieren kommen dann vielleicht auch einige Ideen, wie wir uns persönlich für die Bekämpfung der Armut einsetzen könnten.

StopArmut 2015 ist eine Kampagne des Verbandes Interaction und der Schweizerischen Evangelischen Allianz. Sie ist Teil der globalen Kampagne Micah Challenge. StopArmut basiert auf die Kampagnenarbeit der 8 Millenniumsziele der UNO, die bis 2015 erreicht werden sollten.

Sie ruft Christen und Entscheidungsträger in der Schweiz auf, sich für diese Ziele und so für eine gerechtere und barmherzigere Welt einzusetzen.

Unser Leitvers Micha 6,8
„Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott?“

Vision
Als Teil der internationalen "Micah Challenge"-Bewegung und zusammen mit der weltweiten Evangelischen Allianz engagiert sich StopArmut auf der Grundlage christlicher Werte für  eine gerechte, menschenwürdige und sichere Welt für alle  Menschen.

Auftrag
StopArmut bringt einen dynamischen Prozess auf zwei Ebenen in Gang:

  • Christen werden bezüglich des integralen und weltweiten Auftrages der Kirche gegenüber bedürftigen und unterdrückten Menschen informiert und sensibilisiert. Sie werden gefördert, sich in einem Geist des Dienstes und des Gebetes für eine gerechte, menschenwürdige und sichere Welt zu engagieren.
  • Nationale und internationale Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft werden beeinflusst, damit sie ihre Verpflichtung gegenüber der Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele wahrnehmen und so dazu beitragen, die weltweite Armut bis 2015 zu halbieren.

Mehr Informationen finden sich auf der Seite www.stoparmut2015.ch .
Übrigens der Sonntag, 31.01.10 ist dem Thema “StopArmut 2015“ gewidmet.

 



 

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