| Die Hütte |
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| Geschrieben von: Jim Bühler |
| Sonntag, den 10. Januar 2010 um 13:36 Uhr |
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Ein Wochenende mit Gott Covertext: Vor Jahren ist Mackenzies jüngste Tochter verschwunden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden - nicht weit vom Camping-Ort der Familie. Vier Jahre später, mitten in seiner tiefen Trauer, erhält Mack eine rätselhafte Einladung in diese Hütte. Ihr Absender ist Gott. Trotz seiner Zweifel lässt Mack sich auf diese Einladung ein. Eine Reise ins Ungewisse beginnt. Was er dort findet, wird Macks Welt und Leben für immer verändern... Dieses Buch hat in den wenigen Monaten seit Erscheinen der amerikanischen Originalausgabe Millionen Leser begeistert. Buchbeschreibung: Das Buch hat meine Emotionen berührt. Ein Vater erlebt, was kein Vater erleben dürfte. Dramatisch! Die Tochter ist verschwunden. Einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Der Glaube an einen gütigen Gott ist da nicht nur herausgefordert, sondern aufs Tiefste erschüttert. Das Dasein wird stumpf, freudlos und leer. Ja ich geb’s zu: beim Lesen sind mir Tränen runtergekullert. In der Hütte, am Ort seines tiefsten Schmerzes, begegnet Mackenzie dem Dreieinigen. Dieser wird dargestellt als drei Menschen. Das ist wohl der Grund, warum das Buch in der evangelikalen Welt teilweise harsch kritisiert wird. Es gibt Warnungen, das Buch sei schädlich. Ich meine, das Gegenteil ist der Fall. Mich hat das Buch begeistert. Klar, es befremdet zunächst, wenn das Heilige, das Numinose, das Absolute so menschlich beschrieben wird. Da und dort mag’s ja auch sehr überstrapaziert beschrieben sein. Doch letztlich zeigt der Roman eindrücklich, wie der dreieinige Gott seine Kinder an der Urbeziehung teilhaben lässt. Genau da geschieht Heilung, da kann neue Hoffnung und neues Vertrauen wachsen. Das Buch beschreibt eindrücklich einen Zentralbegriff der christlichen Spiritualität: Beziehung. Vielleicht wird das Buch auch so heftig kritisiert, weil die Begegnung mit Gott so real, so diesseitig kaum mit unserem Erfahrungshorizont deckt. Ja, wir können Gott nicht herbeizwingen. Er ist uns nicht verfügbar. Aber ich werde demnächst einige Tage in die Einsamkeit abtauchen. Ich wünsche mir ein Wochenende mit Gott. Wer ihn sucht, wird ihn finden.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. Januar 2010 um 13:38 Uhr |
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Marcel Quirici from Gottkennen.ch on Vimeo.