| Man hat‘s nicht leicht als Christ |
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| Geschrieben von: Thomas Wieder |
| Samstag, den 27. Februar 2010 um 12:44 Uhr |
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Der etwas andere Teil der Natur: das Weltall. Astronomie gilt als die älteste Wissenschaft überhaupt. Astronomie ist Wissenschaft pur, denn es geht wirklich nur um das Schaffen von Wissen. Das Weltall ist, abgesehen von einem winzigen, unbedeutenden Rand unmittelbar um unseren Heimatplaneten Erde, absolut unerreichbar für uns. Wir können es nicht näher betrachten oder in irgendeiner Weise nutzen. Wir sind als Teilchen des Universums einem vielfältigen Einfluss von verschiedenen Strahlungen ausgesetzt, ohne auch nur im geringsten Einfluss nehmen zu können. Der Faszination einer klaren Sternennacht kann sich kaum ein Mensch entziehen. Der Wunsch, “Näheres“ darüber zu erfahren, kommt dabei schnell auf. Aber die unerreichbaren Sterne sind ein heiss umkämpftes Terrain. Auf der einen Seite ist die Astrologie, welche als Ableger der Esoterik in den Sternen Wegweiser fürs eigene Leben sucht. Auf der anderen Seite eine teilweise nicht minder unseriöse Kosmologie, wo es überwiegend um den Urknall und andere wilde Spekulationen über Herkunft und Zukunft der Schöpfung geht. “Natur“ - wissenschaftliche Disziplin in einer Grauzone zwischen Philosophie und Ideologie mit teilweise fast religiösen Zügen. Dr. Norbert Pailer gehört zu den Personen, welche ich gerne als „Vorzeige – Christen“ bezeichne. Pailer ist Astrophysiker, und er ist Christ. In seinem Buch „Faszination Weltraum“ und anderen Publikationen versteht er, in einfacher Sprache den Leser in die Astronomie einzuführen. Für mich ist das Schönste dabei: Pailer versteht es, zwischen Erkenntnis und Spekulation zu unterscheiden und zeigt, dass Forschung und Glaube keine Widersprüche sein müssen sondern sich wunderbar ergänzen. Die Ahnung von den unvorstellbaren Dimensionen des Weltalls lässt uns ahnen, wie unvorstellbar herrlich dessen Schöpfer sein muss. Wer Gott nicht hinter seinen Werken sehen will, der sieht ihn auch nicht. Der Anblick des Sternenhimmels rückt mir hin und wieder mal das Ego zurecht. Ich bin nicht der Mittelpunkt des Universums sondern ein winziges Teilchen, das auf einem Staubkorn durch den eisigen Raum rast. Und doch interessiert sich der Schöpfer des Universums für mich. Stell Dir das mal vor!
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 27. Februar 2010 um 12:47 Uhr |
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