| Reife Persönlichkeiten sind gefragt |
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| Geschrieben von: Hans Jäger |
| Samstag, den 27. Februar 2010 um 12:56 Uhr |
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Bei winterlichen Verhältnissen trafen sich 200 Senioren aus den Chrischona-Gemeinden der Ostschweiz in Mattwil. Dort wurde 1872 die erste Chrischone-Gemeinde gegründet. Viele freudige Begrüssungen unter Bekannten. Alte bekannte Lieder aus dem Gemeinschaftsliederbuch. Ein Stück Heimat. Eine wahre Freude! Begegnung mit Markus Hauser Ein kurzer Videofilm beleuchtet die Anfange der Chrischona-Gemeinden in der Schweiz. Danach kam es zu einer historische Begegnung zwischen dem Gründer-Vater Markus Hauser (gespielt von Markus Mosimann) und dem Chrischona Direktor Dr. Markus Müller. Sein Ausbildungseinstieg zum Missionar verlief nicht wunschgemäss. Wie alle Zöglinge musste auch Markus Hauser auf Chrischona Feldarbeit verreichten. Seine schon bis anhin grossen Sehprobleme wurde durch die harte Arbeit noch vergrös- sert. Daraufhin wurde er vom Komitee mit der Begründung entlassen, dass sie nicht glauben könnten, dass er für den Predigtdienst berufen sei. Dank persönlichen Einsatz von Inspektor Rappard, konnte Hauser auf Chrischona bleiben und sein Studium fortsetzen. 1869 kam Markus Hauser als Pilgermissionar in den Thurgau. Um die Gläubigen zusammeln, kam es bereits 1871 zum Bau des ersten „Bethauses“ (Kapelle) in Mattwil. Bald gab es auch eine kirchliche Gegenbewegung, die ebenfalls einen eigenen Prediger in den Thurgau sandten. Dem Widerstand begegnete Markus Hauser auf diese Weise, in dem er mit diesem Predigt den Kontakt suchte und daraus schon bald eine Freundschaft entstand. Als die Leute merkten, dass beide Bewegungen die gleichen Anliegen vertraten, wurde es wieder ruhiger. Markus Hauser zog später nach Reinach und entdeckte seine seelsorgerlichen, heilende und prophetischen Gaben. Nicht selten geschah es, dass der Heilige Geist ihm die Not des Hilfesuchenden offenbarte, bevor dieser in seiner Studierstube platz nahm. Er schrieb auch ein Buch über den Heiligen Geist und der Taufe im Heiligen Geist. Er war also „top-charismatisch“. Sein Herzensanliegen war stets: Menschen zu Jesus Christus führen! Er litt sehr darunter, wenn dies nicht geschah. Dem Mattwiler Beispiel folgen In seinem Referat schilderte Dr. Markus Müller, wie die Mattwiler ihr erste „Bethaus“ bauten. Der eine gab sein Land. Andere stellten ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Das Beispiel der Mattwiler sollte wieder zum Herzensanliegen werden, jeder gibt was er hat.. Den Pioniergeist von Mattwil nachahmen, wieder tiefer glauben. Konkret heisst dies: die Welt in ihrem Niedergang braucht unseren Glauben. Alle blickten zur Zeit nach Haiti aber das jetzige „Erdbeben“ in Europa (Arbeitslosigkeit, Finanzkrise, Kriminalität …) wird überspielt. Alle hängen an der Hoffnung, bald werde alles wieder gut. Aber Gott fragt: Glaubt ihr wirklich? Die Welt braucht unsere Glaubensstandhaftigkeit, gerade dann wenn’s runter geht! Umfeld der Jungen verstehen Die „Senioren“ müssen verstehen lernen, in welchem Umfeld 16-22 Jährige heute, im Vergleich zu ihnen in diesem Alter aufwachsen.
Eigenen Erfahrungen verstehen Markus Müller ermutigt die Zuhörer, über die eigenen Erfahrungen nachzudenken. 2 Weltkriege erlebt, mit teilweise existentielle Bedrohungen. Die meisten mussten mit wenig zurecht kommen. Ein paar Socken, Schokolade als Geschenke war ein Ereignis. Pferdefuhrwerke waren normal. Erste zaghafte Motorisierungen Schmerzlichste Erfahrungen im Berufsleben: wir Älteren sollen endlich zurücktreten, in die Frühpensionierung. Àhnliches kann auch in der Gemeinde geschehen. Das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden entsteht. Aus dem Glauben leben Die vielen Erfahrungen können einem reich oder bitter machen. Jeder entscheidet selber. Wie haben wir, als die an den Rand gedrückten, in diesen Situationen aus dem Glauben gelebt? Wie können wir mit weniger Akzeptanz, Ansehen und Materiellem trotzdem im Frieden Gottes leben? Wenn wir darauf eine Antwort haben, werden wir Jugendlichen eine Hilfe sein. Suchen wir den Aus- tausch mit ihnen. Lernen wir ihre Fragen kennen und beantworten wir nicht Fragen, die sie gar nicht stellen. Wir können unseren Erfahrungsschatz, unsere Ruhe und Frieden an die Jugendliche weitergeben. Grosszügig Reife Persönlichkeiten sind auch grosszügig. Dies stellten die Teilnehmer unter Beweis, als die Organisatoren entschieden, aufgrund der prekären Finanzsituation eine Kollekte für die Pilgermissionar zu sammeln und Resultat Fr. 7'071.- und Fr. 1‘000 für das Projekt Morgenrot. Mattwiler liebevolle Gastgeber Mit Brötli, Kuchen und Getränken wurden wir liebevoll bedient. Dem Herrn und allen Mitwirkenden sei herzlich gedankt! Lieder, Gebete und Segen beschlossen diesen eindrücklichen Nachmittag und danach suchten wir im Schneetreiben unsern Heimweg.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 27. Februar 2010 um 12:59 Uhr |
| Son 12 Sep 09:30 Gottesdienst |
| Die 14 Sep 20:00 Hauskreise |
| Son 19 Sep 09:30 Gottesdienst |
| Son 19 Sep 19:30 Team-Abend |
| Son 26 Sep 09:30 Gottesdienst |
| Son 26 Sep 18:15 GODI Frauenfeld, Abfahrt ab Sonnenhof |
| Die 28 Sep 20:00 Hauskreise |
| Son 3 Okt 09:30 Gottesdienst |
Ruth Schneider from Gottkennen.ch on Vimeo.