Donnerstag 09 Feb 2012
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Chrischona-Steckborn
Gottesdienst Gemeinsam Gott feiern und anbeten, sich inspirieren lassen und im Anschluss bei einer Tasse Kaffee das Leben teilen. Unsere Gottesdienstgestaltung lebt von der Ergänzung verschiedener Begabungen.
Jugendarbeit In verschiedenen Angeboten begleiten wir junge Menschen. Leben teilen, gemeinsam glauben und viel Spass erleben. Zur Zeit bauen unsere Jugendlichen einen Raum, wo sie ihren Traum ”Eden-Lounge” verwirklichen. Ein Lebens(T)raum für die Jugend von Steckborn.
Jungschar Dein ER-Leben zählt. Unsere Jungschi steht für Outdoor-Aktivitäten und Gemeinschaftserlebnisse.
Taufe Mit der Glaubenstaufe bekennt ein Mensch, dass er das Evangelium für sich beansprucht und sein Leben Gott gehört. In unserem Gemeindejahr ist die Taufe jeweils ein Höhepunkt
Kinderarbeit Die Bibel gibt den Eltern den Auftrag die Kinder im Glauben zu prägen. Mit unseren Angeboten für Kinder möchten wir die Eltern dabei unterstützen. Parallel zu unsern Gottesdiensten treffen sich die Kinder im Kidstreff. Unsere Kinderwoche in den Frühlingsferien ist in Steckborn nicht mehr wegzudenken.
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Marriageweek 2012 Absage

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Gemeinsamer Glaube an Gott, den Schöpfer, den Befreier, den Menschen und den Vollender PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lisbeth Leibundgut   
Montag, den 10. Mai 2010 um 04:47 Uhr

Gemeinsamer Gottesdienst mit der evang. Landeskirche

Am 21. März trafen sich die Glieder der Evangelischen Kirchgemeinde und der Chrischona-Gemeinde Steckborn wieder zum gemeinsamen Gotteslob. Zahlreich strömten die Gottesdienstbesucher in die Kirche und begrüssten sich gegenseitig. Schön wenn man sich nicht nur im Alltag auf der Strasse trifft, sondern auch in der Kirche gemeinsam feiern kann. 

Die Band der Chrischona-Gemeinde und der Organist M. Schweingruber begleiteten den Gesang und umrahmten den Gottesdienst gekonnt und feinfühlig. 

Im Eingangswort stellte  der Prediger Jim Bühler die Frage in den Raum: Was ist das Gemeinsame der Landeskirche und der Chrischona-Gemeinde? Denn man wolle sich auf das Gemeinsame und nicht auf die Unterschiede konzentrieren.

Der Glaube, ja, welcher Glaube? Der Glaube an Gott, ja, aber an welchen Gott?  An den Gott der Bibel, an den Gott, der sich uns mitteilt. So wurde die Frage dann in der Predigt weiter verfolgt.

Entlang der Schöpfungsgeschichte bis hin zu Mose skizzierte Jim Bühler, wie sich Gott den Menschen zeigt. Gott, der in seiner Kreativität für uns Menschen einen wunderschönen Le- bensraum geschaffen hat. Gott, der in sich Beziehung ist, schaffte sich ein Gegenüber mit dem er in Beziehung treten kann. Er beschliesst Menschen zu machen, ein Wesen, das ihm entspricht. Gott wollte dass es dich gibt, Mensch, du bist gewollt!

Im dritten Kapitel der Bibel kommt es zu einem Bruch zwischen den Menschen und Gott, die Konsequenz davon: Die Welt ist nicht mehr dieselbe wie damals. Gott ruft immer wieder:  Mensch, wo bist du? Josef wird nach Ägypten verkauft,  die Stimmung kippt, es folgt Bedrohung und schlussendlich wird das Volk der Hebräer versklavt. Mose kämpfte für sein Volk und wurde zum Mörder. Er flüchtet in die Wüste um vierzig Jahre lang Schafe zu hüten.

Und dann sprach Gott zu Mose: „Ich habe das Elend deines Volkes gesehen!“ Dieser Zuspruch Gottes galt für Mose, für das Volk Israel aber auch für uns heute. Gott stellt sich uns und Mose persönlich vor, als Jahwe - der Seiende! Er ist da! Er will befreien. Menschen, die sich nach Freiheit sehnen sind bei Gott richtig. 

Pfarrer Andreas Gäumann beleuchtete in seiner Predigt die Tatsache: Gott wird Mensch. Er bekennt: Ich glaube an einen persönlichen Gott, kann ihn mir aber nicht vorstellen. Die Weite des Universums zeigt uns etwas von Gott, die Psalmen beschreiben wie Gott den Menschen begegnete. Die Wirklichkeit Gottes sprengt aber alle unsere Vorstellungskraft und dieser persönliche Gott wird Mensch. Er lebte ein kurzes, unkonventionelles Leben, das viele Menschen bewegte und heute noch bewegt. Jesus lebte unter Ausgegrenzten, unter Kranken, unter Behinderten, unter Betrügern und so weiter. Er muss  sich dann auch bald rechtfertigen. Er, Jesus – Gott, der Mensch wurde, ist ausgesprochen grossherzig, Menschen werden gesund, heil, werden ganz, finden zu sich selbst. Sie erfahren Achtung,  Liebe und Annahme, die Jesus verbreitet. Die konsequent gelebte Liebe von Jesus endet am Kreuz, aber  unsere persönliche Beziehung zu ihm nicht. 

Den Frauen am  Grab begegnet ein Engel, Gottes neue Welt leuchtet über dem Schmerz, über der Angst und der Ungewissheit. Ostern wirft ein neues Licht auf Gottes neue Welt und sprengt damit ein weiteres Mal unsere Vorstellungskraft. Kein Schmerz, kein Leid, kein Tod, aber Gerechtigkeit soll sein in dieser neuen Welt. Jesus legte den ersten Grundstein für diese neue Welt, er wird wieder kommen und diese neue Welt vollenden. Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

In den gemeinsamen Fürbitten wurden Bitten für die beiden Gemeinden,  für die Einheit der Christen, für Glauben und Gotteserkenntnis und für soziale Gerechtigkeit und die Erhaltung der Schöpfung vor Gott gebracht. 

Nach dem Ausgangsspiel waren die Besucher zu einem wunderschön zubereiteten Apéro  ein geladen. Das Wetter liess es leider nicht zu, dass dieser draussen stattfinden konnte. Nichts desto trotz liessen es sich viele nicht nehmen bei Käse und Most miteinander ins Gespräch zu kommen.

 



 

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