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Die (wahre) Weihnachtsgeschichte |
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Geschrieben von: Maya Wolf
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Montag, den 05. Dezember 2011 um 21:12 Uhr |
Er kam in die Welt, die ihm gehört, und sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf, (Joh.1:11). Die Weihnachtsgeschichte wird uns jedes Jahr farbenfroh, mit Lichterglanz und Stallromantik präsentiert. Was passierte an Weihnachten wirklich, vor 2000 Jahren?
Stellen wir uns das junge Paar vor, das bereits einige einschneidende Erfahrungen bezüglich Maria’s wundersamer Schwangerschaft hinter sich hatte, (Matth. 1: 18ff). Auf Grund der geplanten Volkszählung mussten sie sich noch vor der Geburt auf den Weg nach Bethlehem machen. Dort brauchten sie einen geschützten Ort wo Maria ihr Kind zur Welt bringen konnte. Sie mussten mit einer sehr einfachen Unterkunft vorlieb nehmen. Die wirklichen Geschehnisse vor und nach der Geburt Jesu verdichten sich doch zu einer eher dramatischen Geschichte mit wenig Romantik. Das Leben Jesu auf dieser Welt war geprägt von Schwierigkeiten, von Anfang an: „Keinen Raum in der Herberge“, Verfolgung, Ablehnung, missverstanden werden, und schlussendlich die Kreuzigung. ABER ER KAM! Gottes Sohn wurde Mensch und wurde vertraut mit allen Nöten des Menschseins. Zur damaligen Zeit nahmen ihn wenige auf. Aber von damals bis heute gilt: „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben“, (Joh. 1:12). Der wahrhaft fröhliche Teil der Weihnachtsgeschichte ist die Verkündigung der Weihnachtsbotschaft durch die Engel an die Hirten auf den Schafweiden. Diese machten sich auf den Weg zum Stall und hiessen Gottes Sohn mit grosser Freude willkommen in dieser Welt. Wie sich das in ihrem weiteren Leben ausgewirkt hat wissen wir nicht, ausser dass sie weitererzählten was sie gehört und gesehen hatten. Die Unterkunft in Bethlehem war bald einer grossen Bedrohung ausgesetzt. König Herodes duldete keinen neuen König neben sich. Maria und Josef mussten mit dem Kleinkind Jesus eiligst nach Ägypten fliehen. Wahrscheinlich war diese Reise beschwerlich und alles andere als ungefährlich. Dort, im Land am Nil lebten sie als Asylantenfamilie, dort fanden sie Unterschlupf und Sicherheit vor dem Wüten des Herodes. Erst als ihr Heimatland wieder sicher war reisten sie zurück. Die Weihnachtsgeschichte bedeutet grundsätzlich „grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird.“ Für uns alle wurde der Heiland, der Retter geboren. Das dürfen wir jedes Jahr mit grosser Dankbarkeit und Freude feiern. Als die Beschenkten unseres himmlischen Vaters geben auch wir Geschenke weiter und versuchen die frohe Botschaft weiterzutragen. Jedes Kerzenlicht soll darauf hinweisen, dass Jesus als das Licht der Welt zu uns gekommen ist.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Dezember 2011 um 21:19 Uhr |