Samstag 19 Mai 2012
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Chrischona-Steckborn
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„Glaube am Montag“ – Eine Ideenbörse PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lisbeth Leibundgut   
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 18:06 Uhr

Die Initiative lebt von den Menschen, die sich hineinziehen lassen und die das Projekt zu leben beginnen. Von Menschen, die das Salz des Glaubens wieder vermehrt in die Welt, in die Arbeits-und Berufswelt hinein streuen. Von Menschen, die wieder sprachfähig werden und über ihren eigenen Glauben reden.

Um dies umzusetzen, sind wir wohl auch auf Ideen angewiesen. Wenn ich das Sonderheft zur Initiative lese, finde ich dort einige Anregungen und merke auch, dass namhafte Christen da auch buchstabieren und für sich selbst, zum Beispiel,  Erinnerungshilfen für den Alltag schaffen. Symbole können uns daran erinnern, dass Gott da ist.

Mich hat dieser Gedanke angesprochen. Seit einiger Zeit trage ich ein kleines, geschnitztes Holzkreuz in meiner Hosentasche. Dieses Kreuz erinnert mich daran, Gott ist mit mir, ich bin nicht alleine, wir sind gemeinsam unterwegs. Jedes Mal wenn ich mit meiner Hand in den Hosensack greife, fühle ich das Kreuz und manchmal umfasse ich es ganz bewusst mit der Hand. Da merke ich plötzlich, dieses Kreuz ist gar nicht so handlich, es will sich nicht so wohlig in meine Hand schmiegen. Die Gedanken gehen weiter, auch der Glaube an Gott ist nicht handlich, anschmiegsam und einfach. Oft ist der Glaube herausfordernd und schwer zu buchstabieren. Dieses kleine, manchmal unhandliche Kreuz erinnert mich an Christus, dessen Weg alles andere als einfach war.

Im Ideenheft zur Initiative finden sich sehr viele Anregungen, wie Glaube natürlich in die Welt hinausgetragen werden kann und wie wir das auch trainieren können. Vielleicht ist es wieder einmal an der Zeit, dass wir uns im Hauskreis erzählen, wie wir zum Glauben gekommen sind. Oder was uns persönlich am Glauben, an Jesus Christus begeistert. Wenn wir unserer Begeisterung im vertrauten Rahmen Ausdruck geben können, fällt es uns auch leichter, Freunden, die nicht in der Gemeinde sind, von unserm Erleben mit Gott zu erzählen.

Eine andere Idee, die mir sehr gut gefällt: „Erzähl mir von Gott“,  Kinder hören sehr gerne Geschichten. Ganz viele Kinder haben keine Möglichkeit, Geschichten von Gott zu hören. Ermutigen wir doch Mütter und Väter und natürlich auch Grosseltern in unserm Bekanntenkreis, ihren Kindern und Enkeln Geschichten von Gott zu erzählen. Vielleicht können wir sogar bei der Auswahl von Geschichten behilflich sein. Was, wenn zum Beispiel nach einer Kinderwoche, den Eltern ein Seminar, „Wie erzähle ich Geschichten von Gott“, angeboten würde?

Rituale sind eine andere Möglichkeit, bewusstes Leben mit Jesus im Alltag einzuüben.  Zum Beispiel, geistliches Innehalten beim Betreten meines Arbeitsplatzes.  Das könnte so aussehen:

Innehalten an der Eingangstür; ich stehe bewusst still und danke für meinen Arbeitsplatz.

Beim Öffnen der Türe bitte ich auch Jesus hinein.

Bis ich an meinem Arbeitsplatz stehe, segne ich jeden den ich begrüsse und befehle ihn Gott an.

Da gibt es ganz verschiedene Varianten und vielleicht findet man selber noch andere kreative Ideen.

Manche Ideen müssen vielleicht zuerst in der Gemeinde oder in der Kirche eingeübt werden, damit wir selber als Gläubige mit vielleicht Ungewohntem vertraut werden. Eine solche Idee ist das Gebet für Kranke, oder die Möglichkeit, sich nach dem Gottesdienst segnen zu lassen. Ich persönlich fände es sehr schön, wenn wir in unserer Gemeinde regelmässig ein Gebet für Kranke und oder ein Segnungsgebet nach dem Gottesdienst anbieten könnten. Wir selber lernen einander zu segnen und auch für Kranke zu beten, um dies dann mutig auch in unserm Alltag Freunden und Bekannten anzubieten. Oft sind Menschen in schwierigen Lebenssituationen sehr dankbar, wenn man ihnen ein Gebet anbietet, aber sie selber würden sich wahrscheinlich nicht getrauen, darum zu bitten.

Vielleicht kommen im Laufe des Jahres noch ganz andere Ideen zusammen, wie wir mutige Salzstreuer werden können.

Meldet bitte dem „Seebriseteam“ eure Ideen und Erfahrungen, die ihr mit „Glaube am Montag“ macht, wir würden sie gerne veröffentlichen und so diese Initiative unterstützen.

Ich wünsche ganz viel Freude und Mut beim Transfer vom Glauben am Sonntag zum Glauben am Montag.



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 18:06 Uhr
 

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