Freitag 10 Sep 2010
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Chrischona-Steckborn
Gottesdienst Gemeinsam Gott feiern und anbeten, sich inspirieren lassen und im Anschluss bei einer Tasse Kaffee das Leben teilen. Unsere Gottesdienstgestaltung lebt von der Ergänzung verschiedener Begabungen.
Jugendarbeit In verschiedenen Angeboten begleiten wir junge Menschen. Leben teilen, gemeinsam glauben und viel Spass erleben. Zur Zeit bauen unsere Jugendlichen einen Raum, wo sie ihren Traum ”Eden-Lounge” verwirklichen. Ein Lebens(T)raum für die Jugend von Steckborn.
Jungschar Dein ER-Leben zählt. Unsere Jungschi steht für Outdoor-Aktivitäten und Gemeinschaftserlebnisse.
Taufe Mit der Glaubenstaufe bekennt ein Mensch, dass er das Evangelium für sich beansprucht und sein Leben Gott gehört. In unserem Gemeindejahr ist die Taufe jeweils ein Höhepunkt
Kinderarbeit Die Bibel gibt den Eltern den Auftrag die Kinder im Glauben zu prägen. Mit unseren Angeboten für Kinder möchten wir die Eltern dabei unterstützen. Parallel zu unsern Gottesdiensten treffen sich die Kinder im Kidstreff. Unsere Kinderwoche in den Frühlingsferien ist in Steckborn nicht mehr wegzudenken.
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Mannestamm

Der "Mannestamm" dient dazu Leben zu teilen, Freundschaften zu pflegen, auszutauschen und füreinander und die Anliegen von uns Männer im Gebet einzustehen

„Seitensprung und Treue“
Am 25.September 2010 10.10 Uhr Chrischona Gemeinde Stammheim mit Jörg Schore
Predigten
Stell dir vor, es ist Weihnachten und du gehst hin! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jim Bühler   
Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 10:25 Uhr
Ich hatte früher immer Mühe mit Weihnachten. Ich habe mich geärgert. Ich fand vieles so künstlich, so aufgesetzt, …. Das ganze Jahr singt die Familie nicht, aber an Weihnachten sollte dann gesungen werden. Da wünschen dir Leute auf einmal „Schöne Weihnachten“. Unter dem Jahr haben sie nichts für dich übrig. Und da sollte man Geschenke mitbringen. Und da sitzt man dann mit der Verwandtschaft zusammen und sie behandeln einem, als wäre man gut vertraut, dabei sieht man sich nur an Weihnachten…. Da werden Wohnungen und Häuser dekoriert, wo’s sonst nie schön ist….

Das Fest der schönsten Kindheitserinnerungen ist das bei mir nicht. Ich hatte immer etwas ambivalente Gefühle. Später bei den SBB habe ich mich jeweils am 24. zum Spätdienst einteilen lassen. Ich wollte irgendwie nicht mehr mitmachen….

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Januar 2010 um 07:33 Uhr
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Freiheit (Untiabschluss 2009) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jim Bühler   
Dienstag, den 16. Juni 2009 um 08:23 Uhr

Eine Freiheits-Story aus der Bibel

11 So zwang man die Israeliten zur Sklavenarbeit und setzte Aufseher über sie ein. Sie mussten für den Pharao die Vorratsstädte Pitom und Ramses bauen.12 Doch je mehr die Israeliten unterdrückt wurden, desto zahlreicher wurden sie. Sie breiteten sich im ganzen Land aus, so dass die Ägypter Angst bekamen. 13 Darum zwangen sie die Israeliten erbarmungslos zu harter Arbeit 14 und machten ihnen das Leben schwer: Sie mussten aus Lehm Ziegel herstellen und auf den Feldern arbeiten. Mit Gewalt wurden sie dazu gezwungen. 15 Den israelitischen Hebammen Schifra und Pua befahl der ägyptische König: 16 "Wenn ihr von den hebräischen Frauen zur Geburt gerufen werdet und seht, dass ein Junge zur Welt kommt, dann tötet ihn sofort! Ist es ein Mädchen, könnt ihr es am Leben lassen!" 17 Aber aus Ehrfurcht vor Gott hielten sich die Hebammen nicht an den königlichen Befehl, sondern ließen die Jungen am Leben. 18 Als der König sie deswegen zur Rede stellte, 19 erklärten sie: "Die hebräischen Frauen sind viel kräftiger als die Ägypterinnen. Ehe wir zu ihnen kommen, haben sie ihr Kind schon geboren!" 20-21 Weil die Hebammen Ehrfurcht vor Gott hatten, tat er ihnen Gutes und schenkte ihnen viele Kinder. Das Volk Israel wurde immer größer und mächtiger. 22 Schließlich befahl der Pharao den Ägyptern: "Werft alle neugeborenen Jungen der Hebräer in den Nil, nur die Mädchen lasst am Leben!" 2. Mose 1,11-22

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. November 2009 um 23:12 Uhr
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Weg aus der Entmutigung (Neh. 4) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jim Bühler   
Mittwoch, den 04. März 2009 um 14:07 Uhr
Entmutigung
Du willst helfen, du meinst es gut, ganz gute Motive und dann wird es falsch verstanden und auf einmal hast du Feinde.  Du bist entmutigt.
Du hast deine besten Jahre investiert in deine Kids und auf einmal haben die ein freches Mundwerk. Du gehst täglich deiner Arbeit nach und da erlebst du einen unglaublichen Druck und zu Hause in der Familie bist du auch beansprucht und du meinst es wirklich gut, aber auf einmal sagt dir deine Ehefrau, dass sie irgendwie den Eindruck hätte, dass dir dein Job wichtiger ist als deine Familie…. Und du weißt gar nicht mehr wie du damit umgehen sollst. Im Job Druck, zu Hause Unzufriedenheit und du meintest es doch bloss gut.
Die ganze Welt spricht von Rezession, von Finanzkrise und du schaust die Zahlen deines Geschäftes an und auf einmal drehst du dich in der Spirale der Mutlosigkeit. Die Kantiprüfung hast du nicht geschafft und jetzt solltest du dich auf eine Lehrstelle bewerben. Die ersten Absagen hast du auch schon erhalten. Und du fragst dich, ob du überhaupt irgendwo einen Platz hast. Will mich überhaupt jemand? Kann ich überhaupt irgendetwas? Bin ich überhaupt jemand? Entmutigung. Du bist mit Jesus gestartet, hast seine Nähe gespürt. Aber jetzt … Manchmal fragst du dich, wo dein Glaube geblieben ist. Da sind Zweifel. Da sind Anfragen. Da ist Resignation.
Und manchmal macht sich Mutlosigkeit breit ob der Gemeinde. Gottes Projekt – die Idee Gottes, um diese Welt zu retten. Vieles davon sieht so kümmerlich und klein aus.
Sie ist eine Krankheit und sie gehört definitiv zu den gefährlichen Krankheiten. Jeder von uns wird hin und wieder davon befallen. Sie ist ansteckend. Sie ist lähmend. Die Krankheit der Entmutigung.
In der Vorbereitung für heute hatte ich so meine Kämpfe. Ursprünglich dachte ich das ist ja easy. Nehemia bekommt zunächst einmal Widerstand zu spüren und dann heisst es ja in Vers 3: Wir aber beteten. Also Leute: Beten, auf Gott schauen und dann kommts schon gut, dann kommt der Mut wieder. Es ist einfach eine Frage der Perspektive. Du kannst deine Probleme anschauen oder du kannst Gott anschauen.
Das ist alles ja nicht falsch. Aber damit habe ich mich schwer getan. Es wäre wahrscheinlich so eine billige platte schnelle fromme Antwort. Wenn du entmutigt bist, dann musst du einfach beten oder mehr beten.  Aber ich möchte euch ja nicht einfach fromm einsülzen, sondern das Wort Gottes will doch konkret in unseren Leben lebbar sein. Wir müssen einander wirkliche Hilfen anbieten und nicht fromme Allgemeinplätze.
Schauen wir mal genau hin bei Nehemia. Nehemia weiss sich von Gott gerufen, das zerstörte Jerusalem aufzubauen. Es geht ihm nicht so sehr um Steine und Gebäude. Es geht ihm darum, dass diese Idee Gottes von einer Stadt, wo Gott besonders präsent ist, wo Gott angebetet wird… eine Stadt von wo aus eine Ausstrahlung in die Welt hinausgeht….  Diese Idee Gottes ist am Boden. Diese Idee Gottes ist ein Objekt des Spottes und des Hohnes. Ja wahrlich: Schutt, Staub und Asche sind nicht Trophäen auf die man sich was einbilden könnte. Die Identität des Gottes Volkes ist irgendwie angeknackst. Nehemia trauerte, betete und fastete 4-5 Monate lang. Und dann war er sich seiner Berufung gewiss. Gott hat mich gerufen, diese Stadt aufzubauen. Und er wird vom König Arthaxerxes offiziell auf diese Mission geschickt. Er gewinnt die Menschen fürs Projekt. Alle machen mit. Sogar Goldschmiede und Salbenmischer stehen auf der Baustelle. Es wird nicht geschrieben, wie das war, aber möglicherweise war das eine grosse Herausforderung für die, die etwas vom Bauen verstanden. Wenn der Goldschmied und der Salbenmischer da auf dem Bau sind, möglicherweise konnte man da kaum hinsehen. Und doch hatten sie ihren Platz und sollten mitbauen. Und das geht flott vorwärts. Und dann kommen da die feurigen Pfeile. Da kommt der Widerstand. Da kommt die Entmutigung in der Person von Sanballat:
33 Als Sanballat erfuhr, dass wir mit dem Bau der Stadtmauer begonnen hatten, packte ihn der Zorn. Er verspottete uns 34 vor seinen Vertrauten und den Truppen von Samaria: "Was wollen diese armseligen Juden eigentlich? Jerusalem zur Festung ausbauen? Sie meinen wohl, wenn sie Opfer darbringen, können sie an einem Tag fertig werden! Mit diesen verbrannten Steinen und diesem Schutt wollen sie eine neue Stadtmauer errichten?" 35 Der Ammoniter Tobija stand neben ihm und pflichtete ihm bei: "Sollen sie doch bauen! Wenn ein Fuchs an der Mauer hochspringt, fällt sie wieder in sich zusammen!"
Da kommt ein Angriff. Da kommt ein feuriger Pfeil. Da wird Stimmung gemacht. Sanballat „täubelet voller Zorn“. Die Bibel sagt uns: Der Feind geht herum wie ein brüllender Löwe. Manchmal steckt er auch im Zorn von Menschen, die uns beeindrucken wollen. Wenn ihnen die Argumente fehlen, dann entbrennt der Zorn, dann entrüsten und brüsten sie sich und spotten uns aus. Der Feind macht Stimmung gegen uns. Und das geschieht vor allem dann, wenn wir etwas wagen, wenn wir uns für Jesus auf den Weg machen. Wer nichts tut, der wird auch nicht aufgehalten vom Feind. Der Feind macht Stimmung. Wenn du Jesus nachfolgst, das heisst ja nicht einfach nur ein bisschen worship-songs singen am Sonntag. Jesus nachfolgen heisst auch, Land einzunehmen, den Auftrag den Gott uns gibt: IHR SOLLT MEINE ZEUGEN SEIN. Die Liebe Gottes zu leben und zu verkünden. Gott gehorsam zu sein. Das passt nicht immer in diese Welt. Jesus passte auch nicht in diese Welt – wurde entsorgt. Jeder von uns, der versucht Nachfolge zu leben, wird mit Widerstand umgehen müssen. Und dann kann es schon Momente geben, wo du dich fragst: Lohnt sich das? Ich gehöre irgendwie nicht dazu. Wenn ich Jesus bezeuge, dann spürst du auf einmal, dass du über alles reden kannst, aber da entwickelt sich eine Kraft, ein Gegenwind, das ist ein feuriger Pfeil des Feindes. Er will nicht einfach etwas Stimmung gegen dich machen. Er will dir nicht einfach etwas die Lust verderben. Er will zerstören! Er will einen Keil zwischen dich und Jesus hineintreiben. Er will dich kaputt machen!
Ein bisschen „täubele“, ein bisschen spotten… Und oft genügt das ja schon. Wir verlieren den Mut.
Nehemia macht es anders. Er bespricht sich mit Gott. Er betet. Er legt es bei Gott ab. Er rächt sich nicht. Er steigt nicht in den Konflikt. Aber er redet es auch nicht schön. Er bringt seinen ganzen Kummer, seine Wut, seine Angst, seine Rachegefühle, seine Verletztheit.
Er baut einfach weiter. Und indem sie spüren, dass das Werk des Herrn vorankommt, gewinnen sie Mut.
Aber dann werden andere Register gezogen.
1 Als Sanballat und Tobija, die Araber, die Ammoniter und die Einwohner von Aschdod erfuhren, dass der Aufbau der Jerusalemer Mauer Fortschritte machte und die letzten Lücken schon fast geschlossen waren, gerieten sie in Wut. 2 Sie verbündeten sich, um Jerusalem anzugreifen und unsere Pläne zu durchkreuzen.
Dann kommt die Sofortmassnahme: 3 Wir aber flehten zu unserem Gott und stellten Tag und Nacht Wachen auf.
Ora et labora… Beten und wachen. Beten und arbeiten. Beten und sich einsetzen..
4 Das Volk der Judäer sang ein Klagelied: "Die Kraft der Träger reicht nicht mehr, der Schutt ist viel zu viel. Alleine ist es uns zu schwer, wir kommen nie ans Ziel."
Das ist nicht einfach ein Seufzer. Das ist ein Lied. Und das ist nicht ein worship-Song, nein das ist ein Klagelied: Die Kraft der Träger reicht nicht mehr, der Schutt ist viel zu viel. Alleine ist es uns zu schwer, wir kommen nie ans Ziel."
Ein Lied trällert man. Ein Lied wird wiederholt und wiederholt…. Die Kraft der Träger reicht nicht mehr, der Schutt ist viel zu viel. Alleine ist es uns zu schwer, wir kommen nie ans Ziel.“
Kennst du auch solche Lieder? Immer ich, immer mir,…
Ach unsere Teenager, ja sie sind halt in der Pubertät, ja unser Kinder sind einfach so anstrengend und so schwierig.
Ach mein Job – es ist einfach nur hart. Immer geht es nur um Geld. Ich mag nicht mehr. Aber ich kann ja nicht anders.
Ach ich bin ja nichts, ich kann ja nichts….
Oder ja wenn die andern mir das Leben nicht so schwer machen würden, dann dann….
Du willst helfen, du meinst es gut, ganz gute Motive und dann wird es falsch verstanden und auf einmal hast du Feinde.  Du bist entmutigt. 
Du hast deine besten Jahre investiert in deine Kids und auf einmal haben die ein freches Mundwerk. Du gehst täglich deiner Arbeit nach und da erlebst du einen unglaublichen Druck und zu Hause in der Familie bist du auch beansprucht und du meinst es wirklich gut, aber auf einmal sagt dir deine Ehefrau, dass sie irgendwie den Eindruck hätte, dass dir dein Job wichtiger ist als deine Familie…. Und du weißt gar nicht mehr wie du damit umgehen sollst. Im Job Druck, zu Hause Unzufriedenheit und du meintest es doch bloss gut. 
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. November 2009 um 23:12 Uhr
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Entschlossen (Neh. 3) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jim Bühler   
Mittwoch, den 04. März 2009 um 14:04 Uhr
Liebe Gemeinde
Nehemia war Mundschenk im persischen Hof – über 1200 km weg von Jerusalem. Eines Tages wird er besucht von seinem Bruder. Nehemia erkundigt sich nach der Stadt Jerusalem. Die Antwort, da ist noch Staub, Schutt und Asche, die lässt ihn 4 Monate lang trauern, beten und fasten. Und in dieser Zeit des Seins vor Gott. Es ist wichtig, dass wir immer wieder Zeit haben, wo wir sind vor Gott. Wo wir unsere Gefühle, unsere Fragen, unseren Herzschlag mit Gott teilen. Ohne Gebet sind wir eigenmächtige Aktivisten. In dieser Zeit reift in ihm der Entschluss, sich für Jerusalem einzusetzen. Eines Tages geht er seinem Job als Mundschenk nach. Der König spricht ihn auf seinen Kummer an. Das ist die Gelegenheit, die Nehemia beim Schopf packt. Er sagt dem König, wie’s um Jerusalem steht, und offenbart ihm seine Pläne und bittet den König um Vollmachten und Güter… Und Nehemia reist nach Jerusalem. Aber dann wird nicht einfach drauflos geschuftet. Nein, Nehemia inspiziert zunächst mal die Stadtmauer, die am Boden liegt. Und erst dann orientiert er die Vorsteher der Stadt:
Nehemiah 2:16-20   16 Die Vorsteher aber hatten nicht erkannt, wohin ich gegangen war und was ich getan hatte. Denn ich hatte den Juden und den Priestern und den Edlen und den Vorstehern und dem Rest, der an dem Werk mitarbeiten sollte, bis dahin nichts mitgeteilt.  17 Nun sagte ich zu ihnen: Ihr seht das Unglück, in dem wir sind, daß Jerusalem verödet daliegt und seine Tore mit Feuer verbrannt sind. Kommt und laßt uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht länger geschmäht werden können!  18 Und ich berichtete von der Hand meines Gottes, die gütig über mir gewaltet hatte, und auch von den Worten des Königs, die er zu mir geredet hatte. Da sagten sie: Wir wollen uns aufmachen und bauen! Und sie stärkten ihre Hände zum Guten.  19 Als aber Sanballat, der Horoniter, und Tobija, der ammonitische Knecht, und Geschem, der Araber, davon hörten, spotteten sie über uns und verachteten uns und sagten: Was ist das für eine Sache, die ihr da tun wollt? Wollt ihr euch gegen den König empören ?  20 Da gab ich ihnen zur Antwort und sagte zu ihnen: Der Gott des Himmels, er läßt es uns gelingen. Und wir, seine Knechte, wollen uns aufmachen und bauen. Ihr aber habt weder Anteil noch Anrecht, noch Gedenken in Jerusalem.
Nehemia ist nach Jerusalem gekommen und hat sich in den ersten Tagen einfach mal umgeschaut, die Dinge angesehen, analysiert. Jetzt kommuniziert er seine Pläne. Er macht die Betroffenen zu Beteiligten. Er zeigt ihnen den Weg, den Gott mit ihm gegangen ist. Er zeigt auch, wie der König ihm wohlwollend begegnet ist.
Die Reaktion dieser Leute ist einfach genial: Wir wollen uns aufmachen und bauen! Und sie stärkten ihre Hände zum Guten.
Grosse Motivation. Wir lesen nichts von Diskussionen. Ich weiss nicht wie lange Nehemia effektiv brauchte, um die Überzeugung zu schaffen. Offenbar hat er die Leute relativ einfach gewonnen. Das ist ja das, was man von einem guten Leiter erwartet. Ein guter Leiter soll seine Leute motivieren. Ist das wirklich so? Kann man denn überhaupt motivieren? Kann Melina ihre Jungschileiter motivieren? Kann man motivieren? Ein Leiter muss vorangehen, er muss glaubwürdig sein, er muss kommunizieren, er kann ermutigen, er soll überzeugen, und und und… Aber direkten Einfluss auf die Motivation der andern hat er nicht. Du bist verantwortlich für deine Motivation. Wir schlüpfen da gerne so etwas in die passive Rolle und sagen dann, ich bin nicht motiviert weil die Umstände schlecht sind, weil die falschen Leute mithelfen oder oder oder…. Für deine Motivation sind nicht die Umstände, nicht die Leute um dich und auch nicht der Leiter, Prediger oder dein Chef verantwortlich, sondern du alleine. Du bist verantwortlich für deine Motivation.
Dann gab es auch sofort Widerstand. Widerstand von aussen. Und das ist völlig normal. Wenn Gott uns einen Auftrag gibt. Wenn Gott uns etwas zutraut, dann kommt ziemlich sicher auch Widerstand. Wenn der Anfang oft sehr euphorisch, visionär und mit viel Begeisterung anläuft… beim ersten Widerstand wird’s oft schon heikel. Dann darfst du den Pickel nicht wegwerfen. Nehemia meistert diese Klippe ganz gut. Die Spötter machen Sprüche: Was wollt ihr schon? Was habt ihr schon? Was seid ihr schon? Wollt ihr den König provozieren? Nehemia verweist auf den Herrn: Der Gott des Himmels lässt es uns gelingen. Und wir sind seine Knechte… (IN HIS MAJESTY SERVICE) Blick nach oben gerichtet lässt mutig weitergehen. Blick nach mir selbst gerichtet, lässt mich im Kreis gehen…
Liebe Gemeinde 

Nehemia war Mundschenk im persischen Hof – über 1200 km weg von Jerusalem. Eines Tages wird er besucht von seinem Bruder. Nehemia erkundigt sich nach der Stadt Jerusalem. Die Antwort, da ist noch Staub, Schutt und Asche, die lässt ihn 4 Monate lang trauern, beten und fasten. Und in dieser Zeit des Seins vor Gott. Es ist wichtig, dass wir immer wieder Zeit haben, wo wir sind vor Gott. Wo wir unsere Gefühle, unsere Fragen, unseren Herzschlag mit Gott teilen. Ohne Gebet sind wir eigenmächtige Aktivisten. In dieser Zeit reift in ihm der Entschluss, sich für Jerusalem einzusetzen. Eines Tages geht er seinem Job als Mundschenk nach. Der König spricht ihn auf seinen Kummer an. Das ist die Gelegenheit, die Nehemia beim Schopf packt. Er sagt dem König, wie’s um Jerusalem steht, und offenbart ihm seine Pläne und bittet den König um Vollmachten und Güter… Und Nehemia reist nach Jerusalem. Aber dann wird nicht einfach drauflos geschuftet. Nein, Nehemia inspiziert zunächst mal die Stadtmauer, die am Boden liegt. Und erst dann orientiert er die Vorsteher der Stadt: 
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. November 2009 um 23:11 Uhr
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Nehemia 2 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jim Bühler   
Mittwoch, den 04. März 2009 um 13:59 Uhr
10 Ach, Herr, sie gehören ja trotz allem zu dir; sie sind dein Volk, das du durch deine Macht und Stärke befreit hast. 11 Bitte erhöre doch mein Gebet und das Gebet aller, die dir dienen und dich ehren wollen. Und wenn ich beim König vorspreche, dann hilf mir, dass ich ein offenes Ohr bei ihm finde!" Denn ich war der Mundschenk des Königs.
Nehemia reist nach Jerusalem
1 Vier Monate waren seither vergangen.1 Eines Tages, als ich König Artaxerxes beim Essen Wein einschenkte und ihm den Becher reichte, fiel ihm auf, dass ich traurig aussah. Das war der König bei mir nicht gewohnt, 2 darum fragte er mich: "Warum siehst du so bedrückt aus? Du bist doch nicht etwa krank? Nein, irgendetwas belastet dich!" Ich erschrak heftig 3 und antwortete: "Lang lebe der König! Wie könnte ich fröhlich sein, wenn die Stadt, in der meine Vorfahren begraben sind, zerstört ist und ihre Tore in Schutt und Asche liegen?" 4 Da fragte mich der König: "Worum bittest du?" Ich flehte zum Gott des Himmels, 5 dann sagte ich: "Mein König! Wenn du es für richtig hältst und wenn du mir vertraust, dann sende mich nach Judäa in die Stadt, in der meine Vorfahren begraben liegen. Ich möchte sie wieder aufbauen." 6 Der König, neben dem die Königin saß, fragte mich: "Wie lange soll deine Reise dauern? Wann bist du wieder zurück?" Als ich ihm einen Zeitpunkt nannte, stimmte er zu. 7 Dann bat ich ihn: "Mein König, wenn du möchtest, so gib mir bitte Briefe an die Provinzstatthalter westlich des Euphrat mit, damit sie mir die Durchreise nach Judäa gestatten. 8 Außerdem bitte ich dich um ein Schreiben an Asaf, den Verwalter der königlichen Wälder, denn ich brauche Holz für die Torbalken der Burg am Tempel, für die Stadtmauer und für das Haus, in dem ich wohnen werde." Der König gab mir die Briefe, denn Gott stand mir bei. 9 Dann befahl Artaxerxes, dass eine Leibgarde von Offizieren und Soldaten mich begleiten sollte. So kam ich zu den Provinzstatthaltern westlich des Euphrat und übergab ihnen die Briefe des Königs. 10 Der Statthalter Sanballat aus Bet-Horon und Tobija, sein Beauftragter für die Provinz Ammon, wurden zornig, als sie hörten, dass jemand den Israeliten helfen wollte.
Nehemia sieht sich die Stadtmauer an
11 Schließlich kam ich nach Jerusalem. Nach drei Tagen 12 brach ich mitten in der Nacht auf, begleitet von einigen Männern; nur ich hatte ein Reittier dabei. Ich erzählte niemandem, welchen Auftrag Gott mir für Jerusalem gegeben hatte. 13 So verließ ich mitten in der Nacht die Stadt durch das Taltor, ritt in südlicher Richtung an der Drachenquelle vorbei und kam zum Misttor. Ich untersuchte die zerstörten Mauern und die niedergebrannten Tore. 14 Dann zog ich nach Norden zum Quelltor und zum Königsteich. Als mein Reittier keinen Weg mehr durch die Trümmer fand, 15 ritt ich trotz der Dunkelheit das Flusstal aufwärts und untersuchte von dort aus die Mauer. Schließlich kehrte ich um und kam durch das Taltor wieder in die Stadt zurück.
Gespräche mit den führenden Männern
16 Die führenden Männer Jerusalems wussten nicht, wohin ich gegangen war und was ich getan hatte, denn ich hatte ihnen, den Priestern und allen, die beim Wiederaufbau mithelfen sollten, noch nichts von meinem Vorhaben erzählt. 17 Jetzt aber sagte ich zu ihnen: "Ihr seht selbst unser Elend: Jerusalem ist ein einziger Trümmerhaufen, die Stadttore liegen in Schutt und Asche. Kommt, lasst uns die Mauer wieder aufbauen, damit wir nicht länger dem Gespött der Leute preisgegeben sind!" 18 Ich erzählte ihnen, wie Gott mir geholfen und was der König von Persien mir versprochen hatte. Da erklärten sie: "Gut, wir wollen beginnen!", und machten sich entschlossen an die Arbeit. 19 Als Sanballat, Tobija und der Araber Geschem davon hörten, lachten sie uns aus und spotteten: "Da habt ihr euch ja einiges vorgenommen! Wollt ihr euch etwa gegen den König auflehnen?" 20 Ich entgegnete ihnen: "Der Gott des Himmels wird unser Vorhaben gelingen lassen. Wir tun nur, was er von uns möchte; darum werden wir mit dem Bau beginnen. Ihr aber habt kein Anrecht auf Grund und Boden in Jerusalem, und auch aus der Vergangenheit könnt ihr keinerlei Anspruch erheben."
Liebe Gemeinde
Letzten Sonntag haben wir mit der Serie Nehemia begonnen. Nehemias Vorfahren waren aus Juda deportiert nach Babylon. Mittlerweile gehörte das Babylonische Reich den Persern. Nehemia ist am persischen Hof Mundschenk. Es geht im gut. Glanzkarriere. Er könnte unbeschwert und zufrieden sein. Das ist er. Bis sein Bruder aus Juda bei ihm einen Besuch abstattet. Und er fragt ihn: Wie geht’s Jerusalem…. Der Bericht den er da erhält, der haut ihn um… Weinen, trauern, fasten, beten….. 4 Monate lang…
Ich möchte nochmals in das Gebet hineinschauen, das uns Nehemia überliefert. In Nehemia 1, 11 betet Nehemia: Bitte erhöre doch mein Gebet und das Gebet aller, die dir dienen und dich ehren wollen. Und wenn ich beim König vorspreche, dann hilf mir, dass ich ein offenes Ohr bei ihm finde!"

10 Ach, Herr, sie gehören ja trotz allem zu dir; sie sind dein Volk, das du durch deine Macht und Stärke befreit hast. 11 Bitte erhöre doch mein Gebet und das Gebet aller, die dir dienen und dich ehren wollen. Und wenn ich beim König vorspreche, dann hilf mir, dass ich ein offenes Ohr bei ihm finde!" Denn ich war der Mundschenk des Königs. 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. November 2009 um 23:11 Uhr
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Freitag, 10. September 2010
Der HERR hat offenbart seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker, dass aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.
Wir können's nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.

Mini Gschichte mit Gott

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