Donnerstag 09 Feb 2012
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
  • default style
  • green style
  • red style
Chrischona-Steckborn
Gottesdienst Gemeinsam Gott feiern und anbeten, sich inspirieren lassen und im Anschluss bei einer Tasse Kaffee das Leben teilen. Unsere Gottesdienstgestaltung lebt von der Ergänzung verschiedener Begabungen.
Jugendarbeit In verschiedenen Angeboten begleiten wir junge Menschen. Leben teilen, gemeinsam glauben und viel Spass erleben. Zur Zeit bauen unsere Jugendlichen einen Raum, wo sie ihren Traum ”Eden-Lounge” verwirklichen. Ein Lebens(T)raum für die Jugend von Steckborn.
Jungschar Dein ER-Leben zählt. Unsere Jungschi steht für Outdoor-Aktivitäten und Gemeinschaftserlebnisse.
Taufe Mit der Glaubenstaufe bekennt ein Mensch, dass er das Evangelium für sich beansprucht und sein Leben Gott gehört. In unserem Gemeindejahr ist die Taufe jeweils ein Höhepunkt
Kinderarbeit Die Bibel gibt den Eltern den Auftrag die Kinder im Glauben zu prägen. Mit unseren Angeboten für Kinder möchten wir die Eltern dabei unterstützen. Parallel zu unsern Gottesdiensten treffen sich die Kinder im Kidstreff. Unsere Kinderwoche in den Frühlingsferien ist in Steckborn nicht mehr wegzudenken.
Sie befinden sich: Home Predigten Seit Ostern ist nichts unmöglich
Image
Marriageweek 2012 Absage

Die Marriage-Week-Abende müssen aus gesundheitlichen Gründen leider abgesagt werden.
Wir verweisen sie auf die anderen Anlässe auf www.marriageweek.ch
Seit Ostern ist nichts unmöglich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jim Bühler   
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 09:09 Uhr

Nichts ist unmöglich behauptete Toyota in ihrer Werbung. Und irgendwie ist es tragische Ironie, dass gerade das, was niemand für möglich hält, geschieht, dass sich Gaspedal eines Autos blockieren und dass Fahrzeuge unkontrollierbar werden und dieser Konzern mitten in der ohnehin schon schwierigen Wirtschaftslage eine teuere Rückrufaktion und ein grosser Image-Schaden hinnehmen muss. 

Aber dieses „Nichts ist unmöglich“ drückt irgendwie das Lebensgefühl unserer westlichen Welt aus. „Nichts ist unmöglich“. Wir verbringen einen grossen Teil unseres Lebens damit Unmöglichkeiten zu beseitigen. Lösungen zu suchen. Alles richtig zu machen, damit die Unmöglichkeit nicht eintrifft.
Wir sind sehr gefangen in diesem Denken von Ursache und Wirkung. Wenn es unmöglich wird im Leben, suchen wir eine Erklärung, suchen den Schuldigen, stellen einander an den Pranger.

Manager sind dazu eingestellt, die Dinge zu schaukeln. In der Erziehung denken wir und sagen es uns manchmal auch: Wenn du’s richtig machst, dann kommt’s richtig heraus.

Kann man es wirklich machen? Kann man lebendige Entfaltung machen? Und dann kommen wir auf die Idee, statt Güter und Dienstleistungen zu produzieren – statt mit Arbeit Wert zu schöpfen – schaffen wir das Unmögliche, dass wir das Geld arbeiten lassen, statt selbst zu arbeiten.... – das Unmögliche wird möglich. Bis uns eine Finanzkrise zur Vernunft ruft.
Wir haben Konzepte, Strategien und Technologien. Und wo wir an Grenzen stossen, da suchen wir eine Möglichkeit die Grenzen zu weiten: In der Medizin, in der Technologie, in der Wirtschaft, in unseren finanziellen Möglichkeiten und und und.... Wir schaffen vieles... Und es ist ja sehr erstaunlich und auch faszinierend. 

Und im Gemeindebau suggerieren wir einander oft auch: Wenn alles richtig ist, dann werden wir wachsen. Und dann versuchen wir alles richtig zu machen. Und wer kann das schon... alles richtig machen. Wer kennt die Zukunft? 

Eine Gesellschaft, wo nichts unmöglich sein darf, da wird auch jede unmögliche Möglichkeit getan, um jede mögliche Unmöglichkeit auszuschalten.

Wo unsere Möglichkeiten aufhören

Doch dann stehen wir am Ende eines Lebens – Tod. Und dann verstummt unser Machbarkeitswahn. Auf dem Friedhof sind wir still. An der Todeslinie wird der Mensch an eine Grenze geführt, die ihn total überfordert.

Wir können auf den Mond fliegen. Wir können auf der ganzen Welt kommunizieren. Wir können medizinisch den Sterbeprozess manchmal etwas verzögern. Wir können Kinder in der Retorte produzieren. Wir können pränatale Untersuchungen machen. Wir können Atome spalten. Wir können Kriege führen. Wir können einander umbringen. Und wir reden von Selbstbestimmung und helfen dabei Schwerkranken ihr Leben zu beenden, statt Fürsorge zu schenken. Wir können wirklich vieles. Der kreative Schöpfergott hat viel Kreativität in uns hineingelegt. Das können wir sehr konstruktiv einsetzen. Oft sind wir auch sehr kreativ, wenn es um das Destruktive geht.

 

Aber an der Todeslinie da versiegen unsere Möglichkeiten. Keiner von uns kann Leben schaffen. Keiner von uns kann Lebendigkeit produzieren. Keiner von uns kann jemanden oder etwas, das leblos ist, das tot ist, zum Leben erwecken.

Wir nicht... Jesus schon....

 

Joh. 11 Lazarus-Geschichte:

Ziemlich sinnlos, was Jesus tut. Es ist eigentlich eine Dummheit. Und sie sagen es ihm auch: Mann – es stinkt schon.

Da sind wir doch mit unserem Latein am Ende. Wenn wir Menschen auch alles Mögliche und Unmögliche können, da ist uns doch eine Grenze gesetzt. Jesus steht am Grab von Lazarus. Und Jesus weint. Sein Herz ist betrübt. Jesus spürt einen tiefen Schmerz.

Es ist so sinnlos, so hoffnungslos, so dumm und töricht: In ein Grab hineinzurufen und zum Toten zu sagen: Komm heraus!

Jesus tut das so Sinnlose, das so Dumme...

Und da kommt Lazarus heraus noch mit den Tüchern um ihn herum.

 

Wenn Jesus einen Toten anspricht, dann kommt Leben hinein.

Bevor Jesus diesen Toten auferweckte, sagte er zu Marta: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

 

Das ist die Osterbotschaft. Jesus ist die Auferstehung. Er hat Kraft über den Tod. Das hat er in seinem Leben bewiesen. Zum Beispiel mit der Auferweckung des Lazarus (Joh. 11), mit der Auferweckung des Knaben in Nain (Lk.7) und die Tochter von Jairus (Mt.9).

 

Und schliesslich an Ostern – Jesus steht selbst von den Toten auf. Karfreitag dieser stellvertretende Sühnetod wäre nichts wert, wenn wir nicht Ostern hätten, wenn dieser Jesus im Tod geblieben wäre, wenn die Macht des Todes stärker wäre...

 

Nein Jesus ist die Auferstehung und das Leben. Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmemehr sterben. Glaubst du das?

 

Ostern zeigt uns, dass Christus den Tod überwunden hat. Wir mögen vieles können, wir mögen vieles im Griff haben. Der Mensch hat doch beachtliche Gestaltungsmöglichkeiten. Aber spätestens an der letzten Grenze müssen wir kapitulieren mit unseren Möglichkeiten. Und da hinein greift Jesus mit der Osterbotschaft.

 

Osterparade - Ewiges Leben

 

 

1. Kor. 15,9  Wenn die Hoffnung, die Christus uns gegeben hat, nicht über das Leben in der jetzigen Welt hinausreicht, sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen. 

 

Uns Christen wurde manchmal der Vorwurf gemacht, wir vertrösten uns mit dem Jenseits – mit dem ewigen Leben. Das hätte dann die Konsequenz, dass wir das Leben im hier und jetzt irgendwo nicht so packen würden.

Vielleicht hatte diese Kritik ja auch durchaus da und dort ihre Berechtigung. Aber nur weil wir die lebendige Hoffnung auf eine ewiges Leben haben, sind wir noch lange nicht weltfremd. Ich habe den Eindruck, viele Christen haben die Kritik so zu Herzen genommen, dass sie die Botschaft die vom Kreuz und von Ostern ausgeht gleich über Bord geworfen haben. Und so wird das Christsein so zu einer Option. Christus ist dann weder Erlöser, noch Herr, noch Ziel des Lebens, sondern lediglich der Lebensoptimierer. Und da nehmen wir Christus viel von seiner Substanz. Er soll mich bewahren, er soll mich flott durch die Prüfungen durchbringen, er soll mir meine Arbeit gelingen lassen, er soll mir möglichst alle Steine aus dem Weg räumen, er soll mir möglichst alle Krankheit und Leid wegnehmen, Schmerzen soll er mir bitte auch nehmen, er soll meine Ehe segnen, er soll mir zu viel Wohlstand verhelfen und und und.... das ist ja alles nicht nur verkehrt..., aber wenn das unsere Priorität ist, dass unser Gott uns einfach das Leben etwas optimiert – ich weiss nicht, ob wir dann auf dem Kurs sind, ob wir dann die Prioritäten nach dem Herzen Gottes setzen... Wenn unsere Hoffnung nicht über dieses Erdenleben hinausgeht, dann macht das Christsein wenig Sinn und dann ist unsere Religiosität genau die Opium-Religion...

 

Nein –1. Kor. 15 zeigt uns, dass die grösste Grenze unserer menschlichen Möglichkeiten überwunden ist. Da kannst du sagen – ja schön für Jesus, aber was hat das mit mir zu tun.

 

Es gibt Anlass, Grund zur Hoffnung auf unser persönliches Ostern. Er ist auferstanden und der Auferstandene sagt uns: ich lebe und ihr sollt auch leben. Wir wissen unser BIOS hört einmal auf. Unser Körper ist vergänglich.

 

Ich werde nächsten Dienstag am Grab meiner Grossmutter stehen. Sie ist am Donnerstag verstorben. Mit ihr verknüpfe ich sehr positive Kindheitserinnerungen.

Ostern sagt mir: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Jesus ist die Auferstehung.

 

Jesus ist der erste, der nicht einfach vom Tod nochmals zurückgekommen ist, sondern der wirklich auferstanden ist zu einem neuen Leben. Einen neuen unvergänglichen Leib erhalten hat und mit Jesus werden seine Kinder ihm nachfolgen.

Es wird einmal eine geniale Osterparade geben.

Jesus und hinter ihm die Heiligen, die Entschlafenen auferstanden. Die Märtyrer werden ganz vorne mit sein. Da werden Kriegsopfer gehen, Menschen die im Rollstuhl waren, werden. Anbetungs-Purzelbäume schlagen. Mutter Theresa wird man kaum sehen inmitten der Armen, die so lebendig sind, wie sie es nie waren..... Und irgendwo in der Parade werden wir – die Sonnenhofleute auch ihren Platz haben. Mit einem neuen unversehrten Körper.

 

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

 

Die entscheidende Frage: Glaubst du das?

 

Glaubst du das? Das ist die entscheidende Frage.

Glaubst du Jesus, wenn er dir sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben....

Das ist entscheidend.

Und das ist wichtig, weil es um Leben oder Tod geht.

Glaube ist mehr als einfach fürwahrhalten. Damit ich glauben kann, da muss ich ja zuerst einmal wahrnehmen, ich muss es mal hören, mal erfahren. Die Information – Wem glaube ich? Prüfen,,,, nein Hauptsache Glaube ist falsch,,, es ist wichtig zu wissen, wem man glaubt, Hören, prüfen, Bibelstudium – Anerkennen, bekennen – ja ich nehme es so an... seine Existenz darauf setzen, vertrauen. Jesus Dein Tod – mein Tod – offenbar ist da in meinem Leben so manches kaputt – Ich gebe es in deinen Tod. Dein Auferstehen soll mein Auferstehen sein. Du schenkst mir ein neues Leben. Das neue Leben ist ein ewiges Leben, das eine Perspektive über den Tod hat. Da verlasse ich mich drauf. Jetzt hänge ich mein Leben an Jesus. Jesus du kannst mich haben.

Glaubst du daran? Es entscheidet sich, zu welcher Familie du gehörst. Gehörst du zum Bestattungsunternehmen ADAM und Co... oder gehörst du zur Osterparade der Jesus-Nachfolger.

Willst du leben? Komm heute zu Jesus! Lass dich hineinnehmen in die Auferstehung Jesu. Nein, da kommst du nicht am Kreuz vorbei. Jesus ist für dich gestorben und du musst anerkennen, dass du jemanden bist, der das nötig hat – zu weit weg von Gott. Glaube heisst, sich das gefallen zu lassen. Aber es heisst eben auch, sich die Auferstehung gefallen zu lassen. Jesus schenkt dir heute schon etwas von seiner Auferstehungskraft, dass du neu leben kannst. Du bleibst in diesem dem Tode geweihten Körper und dennoch bist du eine neue Kreatur, eine Neuschöpfung, das alte ist vergangen...

Dann leben wir in neuen Möglichkeiten. Es ist alles neu. Wenn Jesus die Grenze Tod überwunden hat und mir daran Anteil gibt. Dann sind auch andere Grenzen und Unmöglichkeiten

 

 

Für das Leben ist Jesus zuständig

Leben schafft Jesus.

Das gilt persönlich. Für dein geistliches Leben – für deinen Glauben. Du kannst dir einen Krampf machen und dich gegen das Zerstörerische, destruktive – gegen Sünde und Tod kämpfen. Die Frage ist, ob du weit kommst. Oder du kannst Jesus Raum geben, dem neuen Leben in dir Raum geben. Fürs Leben ist er zuständig. Lass Jesus ran!
Das gilt auch für deine Ehe, das gilt für deine Familie, für deine Kinder, das gilt für eure Kleingruppe, das gilt für unsere Jugendarbeit, das gilt für unsere Gemeinde, das gilt für unseren Ort und unsere Region, das gilt für eine Kirche, die zu vielen Schlagzeilen Anlass gibt aber nicht unbedingt der Inbegriff von prallem Leben verkörpert....

Leben schafft Jesus. Für’s Leben ist er zuständig.

Er kann deine Kids, die das Leben irgendwo suchen nur nicht bei dem der das Leben ist, zurück rufen. Er kann deine Kleingruppe beleben – aus einem heterogenen Haufen - eine lebendige Gemeinschaft schaffen, er kann unsere Jugend zu einer Lebendigkeit entzünden. Er kann eine erstrarrte Kirche zum Leben erwecken.

Unser Dienst ist es: Den Auferstandenen zu proklamieren. Mit unseren Worten und mit unseren Taten. Das sollen wir tun. Dass die Kraft des Auferstandenen in uns lebendig ist, dafür ist er zuständig.

Ich rede nicht einer Passivität das Wort. Wenn irgendwo das Leben draussen ist. Wenn es leblos geworden ist. Wenn du spürst, dass du mehr tot als lebendig bist, wenn du dich ausstreckst nach Neubelebung in deinem persönlichen Leben aber auch in unserem Leben als Gemeinde, dann ist es richtig und wichtig, dass wir die FRAGE nach dem Warum stellen. Und mit dieser Frage sind wir wohl bei ihm an der richtigen Adresse.

 

Ich möchte mich und mein Leben wieder neu an ihn hängen.

 

Evt. Altarruf – Sehnsucht nach NEU-BELEBUNG

 

 

 

A M E N



Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 22:34 Uhr
 

Aktuelle Anlässe

Son 15 Jan 09:30 Gottesdienst
Son 22 Jan 09:30 Gottesdienst
Son 29 Jan 09:30 Gottesdienst
Son 5 Feb 09:30 Gottesdienst
Son 12 Feb 09:30 Gottesdienst
Son 19 Feb 09:30 SELAM-Gottesdienst
Son 26 Feb 09:30 Gottesdienst
Son 4 Mär 09:30 Gottesdienst