Freitag 10 Sep 2010
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Chrischona-Steckborn
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Mannestamm

Der "Mannestamm" dient dazu Leben zu teilen, Freundschaften zu pflegen, auszutauschen und füreinander und die Anliegen von uns Männer im Gebet einzustehen

„Seitensprung und Treue“
Am 25.September 2010 10.10 Uhr Chrischona Gemeinde Stammheim mit Jörg Schore
Freiheit (Untiabschluss 2009) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jim Bühler   
Dienstag, den 16. Juni 2009 um 08:23 Uhr

Eine Freiheits-Story aus der Bibel

11 So zwang man die Israeliten zur Sklavenarbeit und setzte Aufseher über sie ein. Sie mussten für den Pharao die Vorratsstädte Pitom und Ramses bauen.12 Doch je mehr die Israeliten unterdrückt wurden, desto zahlreicher wurden sie. Sie breiteten sich im ganzen Land aus, so dass die Ägypter Angst bekamen. 13 Darum zwangen sie die Israeliten erbarmungslos zu harter Arbeit 14 und machten ihnen das Leben schwer: Sie mussten aus Lehm Ziegel herstellen und auf den Feldern arbeiten. Mit Gewalt wurden sie dazu gezwungen. 15 Den israelitischen Hebammen Schifra und Pua befahl der ägyptische König: 16 "Wenn ihr von den hebräischen Frauen zur Geburt gerufen werdet und seht, dass ein Junge zur Welt kommt, dann tötet ihn sofort! Ist es ein Mädchen, könnt ihr es am Leben lassen!" 17 Aber aus Ehrfurcht vor Gott hielten sich die Hebammen nicht an den königlichen Befehl, sondern ließen die Jungen am Leben. 18 Als der König sie deswegen zur Rede stellte, 19 erklärten sie: "Die hebräischen Frauen sind viel kräftiger als die Ägypterinnen. Ehe wir zu ihnen kommen, haben sie ihr Kind schon geboren!" 20-21 Weil die Hebammen Ehrfurcht vor Gott hatten, tat er ihnen Gutes und schenkte ihnen viele Kinder. Das Volk Israel wurde immer größer und mächtiger. 22 Schließlich befahl der Pharao den Ägyptern: "Werft alle neugeborenen Jungen der Hebräer in den Nil, nur die Mädchen lasst am Leben!" 2. Mose 1,11-22

Was soll ein Volk tun, das beherrscht wird von einem andern Volk? Was soll ein Volk tun, das behandelt wird, wie der letzte Dreck? Was soll ein Volk tun, das versklavt ist? Was soll ein Volk tun, wenn es ausgebeutet und ausgenützt wird? Was soll ein Volk tun, wenn Menschen über Nacht verschwinden? Was soll ein Volk tun, wenn Entwürdigung Alltag ist?

Hoffen, dass sich die Geschichte nochmals wendet? Dafür sorgen, dass man sich nicht daran gewöhnt an die Entwürdigung und Unfreiheit? Verhindern, dass man sich einrichtet? Sich niemals damit abfinden und niemals sagen: Sie haben recht die Unterdrücker? Der nächsten Generation einschärfen, dass Gefangenschaft, Sklaverei und Unterdrückung doch nicht normal sind. Dass es noch eine andere Dimension von Leben gäbe, ja dass es überhaupt ein Leben gibt.

Was soll ein Volk tun, das sich nach Freiheit sehnt? Was soll ein junger Mensch tun, der sich nach Freiheit sehnt?

Das Herz schützen – Hoffnung tanken

Das eigene Herz schützen? Mit Hoffnung füttern?

Oder ist das umsonst? Vergebliche Liebesmüh? Illusion Luftschloss – ein Traum aus Schaum? Mose wollte und konnte sich nicht mit der Situation abfinden. Er gab sich nicht damit ab. Er sehnte sich nach Freiheit für sein Volk.

Im Film „Die Verurteilten“ von Stephen King wird ein Langzeitgefangener nach 50 Jahren entlassen… Kurz davor will er einen Mitgefangenen erstechen, nur damit er im Knast, das zu seinem Zuhause geworden ist, bleiben kann. Seine Freunde können ihn davon abhalten. Dann wird er auf freien Fuss gesetzt. ER kommt mit dem Leben in Freiheit nicht zurecht. Nimmt sich schliesslich das Leben. Ein Gefangener sagt dann: Die Mauern hier sind komisch, am Anfang hasst du sie, mit der Zeit gewöhnt man sich an sie, und irgendwann kannst du nicht mehr ohne sie sein – das nenne ich Abhängigkeit. Andy ein Gefangener kommt eines Tages zu einem Bürojob im Gefängnis. Dann lässt er Musik über die Lautsprecheranlage laufen – das macht etwas mit den Gefangenen – Andy sagt dann: Musik ist gegen das Vergessen… Musik hilft uns daran zu erinnern, dass es noch Orte gibt, ohne Betonmauern…. Und immer wieder sagt er: Entscheide dich, ob du leben oder sterben willst nur darum geht es.

Die Bibel sagt uns auch, dass es Menschen gibt, die sind gestorben, bevor sie tot sind. Es sind Menschen ohne Hoffnung – Menschen ohne die Gewissheit, dass das was sie mit den Augen wahrnehmen nicht die ganze Wirklichkeit ist. Leute, das ist ein Grund, warum wir in unserer Church Musik machen. Sie soll unsere Herzen berühren und uns daran erinnern, dass wir für den Ort gemacht sind, wo Gott zu Hause ist.

Aufstand

Was soll ein Volk tun, das sich nach Freiheit sehnt? Aufstehen. Kämpfen. Ist das umsonst? Aktiv werden - vielleicht bedeutet das ja Würde. Nicht nur schlucken. Nicht akzeptieren. Aufstehen, dagegen ankämpfen! Etwas tun, nicht resignieren…

Was soll ein Volk tun, das sich nach Freiheit sehnt, ausser Hoffen?

Woher könnte die Wende der Geschichte denn kommen? Was soll ein junger Mensch tun, der sich nach Freiheit sehnt, ausser Hoffen?

Zuschlagen – er hat zugeschlagen… Er wollte es richten. Und was ist daraus geworden, aus dem unverbesserlichen Weltverbesserer Mose?

Aus seiner Freiheits-Sehnsucht wird Flucht. Angst mit seiner Schuld konfrontiert zu werden.

Sucht-Flucht

Was soll ein Volk tun, das sich nach Freiheit sehnt? Was soll ein junger Mensch tun, der sich nach Freiheit sehnt?

Der Mörder Mose ist auf der Flucht. Er findet sich inmitten von Schafen und Ziegen in der Wüste wieder. Ist das jetzt die Freiheit, nach der er sich sehnt? Was soll ein junger Mensch tun, der sich nach Freiheit sehnt?

Manch einer wählt auch heute die Flucht. Flucht in die Sucht. Flucht in die Masse – mitschwimmen, eintauchen. Flucht in die Lust – Flucht in den Sex – Flucht in Erfolg, Ruhm, Macht und Reichtum…

Findet sich schlussendlich in der Wüste, ausgetrocknet, ausgelaugt, entwürdigt…. gefangen… Weit entfernt von der Freiheit, nach der er sich sehnt.

53 Millionen sFr. – Das war die Beute der Posträuber, die 1997 die Fraumünster-Post überfielen. Derjenige, der am längsten auf der Flucht war, bis er geschnappt wurde, war Domenico Silanis. Er hat ein Buch geschrieben über seine Geschichte und um den Verkauf des Buches anzukurbeln gibt er zur Zeit den Zeitungen reichlich Interviews. Stell dir vor der hatte Millionen. Ist auf der Flucht und sagt über die Zeit: Je länger es dauerte, um so schwerer wurde es. Wenn du auf der Flucht bist, musst du dich verhalten, als ob du gestorben wärst: Du musst alle Kontakte abbrechen. Das ist schlimmer, als im Gefängnis zu sitzen. Die schwersten Momente, die ich während der Flucht erlebte, waren schlimmer als jene im Knast. Etwa, als ich Weihnachten ohne meine Familie feiern musste.

Er sagt, dann, dass er seine Verhaftung als Befreiungsschlag erlebte….

Gott brennt darauf, dir zu begegnen

Doch Gott ist ein Befreiergott. Er brennt darauf Menschen zu begegnen. Und er brennt gerade darauf Menschen zu begegnen, die sich nach Freiheit sehnen. Er brennt darauf Menschen zu begegnen, die auf der Flucht sind. Und der Weg in deine Wüste ist ihm nicht zu weit. Gott spricht zu Mose und er zeigt ihm dass er brennend interessiert an ihm – brennender Dornbusch.

Was soll ein junger Mensch tun, der sich nach Freiheit sehnt? Hören, auf den Gott der redet. Hinhören auf den Gott, der darauf brennt, dich zu rufen, dich zu berufen, dich in deine Bestimmung hineinzuführen, deinem Leben Perspektive und Ausrichtung zu geben.

Adresse

An wen soll sich ein Volk wenden, das sich nach Freiheit sehnt?

Zuerst an die, die verantwortlich sind. Sie sollen belästigt werden mit Bitten. Sie sollen umbettelt, herausgefordert, konfrontiert werden. Die Ohnmächtigen dürfen die Mächtigen nicht schonen. Bei ihnen muss protestiert werden. Ohnmächtige müssen sich bemerkbar machen bei den Mächtigen…. Die Stimme der Ohnmächtigen muss die Ohren der Mächtigen erreichen. Sie müssen demonstrieren, dass ihnen Freiheit wichtig ist. Sie müssen sich ein Herz fassen. – Schreien - aufschreien, singen - nicht zustimmen, niemals stumm werden….

Was, wenn die Mächtigen nicht hören? Weil sie es sich leisten können wegzusehen, nicht hinzuhören. Was, wenn sie nicht hören, weil sie dafür sorgen können, dass sie die Unterdrückten, die Versklavten, die Ausgebeuteten nie zu Gesicht bekommen? Wenn sie hart geworden sind? Wenn sie sich eingebunkert und ein geigelt haben in eine Wand voller Ignoranz?

Sich an Gott wenden – an die höhere Macht, die mehr Macht hat und die mehr Herz hat. Die Wut, die Ohnmacht, den Frust, die Enttäuschung, die Hoffnungen, die Sehnsüchte aber auch die Freude, die Dankbarkeit – einfach das ganze Leben ins Gebet legen.

Das Psalmenbuch – das Gebetsbuch dieses Sklavenvolkes zeigt uns, wie’s gehen könnte. Lobpreis, Dank, Klage und auch Rache… Das Gebet um Rache ist die einzige Waffe, die Ohnmächtige noch haben….

Was soll ein Volk tun, das sich nach Freiheit sehnt?

Was soll ein junger Mensch tun, der sich nach Freiheit sehnt?

Gott ist der Befreier

Das alte Sklavenvolk Israel wurde frei. Es schreibt seine Befreiung Gott zu. Gott gab Mose den Mut, die Zivilcourage, die Befähigung und die Beauftragung! Diese alte Bibelgeschichte ist die Sorte Geschichte, die zu den grossen literarischen Werken gehört… Versklavung, Unterdrückung, ein ganzes Volk in der frühen Hochkultur Ägyptens - Ziegelsteine gebrannt – in dritter Generation…. Und dann kommen Menschen, die was riskierten, für sich, für ihre Sippe, für ihren Glauben…. Menschen, die aufgebrochen sind. Menschen, die nicht indem was war, verharren wollten. Menschen, die sagten: es muss noch ein anderes Leben geben. Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben. Auf den beschwerlichen Weg in die Freiheit. Es war ein Weg durch die Wüste, ein Weg mit Niederlagen und Siegen. Eine Story, aufgeschrieben gegen das Vergessen. Aufgeschrieben von diesem Volk selbst. Eine Bilderbuchgeschichte, wenn da nicht dieser kleine Satz wäre:

Und Gott verstockte das Herz des Pharao…

  • Exodus 9:12 12 Aber der HERR verstockte das Herz des Pharao, daß er nicht auf sie hörte, wie denn der HERR zu Mose gesagt hatte.
  • Exodus 10:20 20 Aber der HERR verstockte das Herz des Pharao, daß er die Israeliten nicht ziehen ließ.
  • Exodus 10:27 27 Aber der HERR verstockte das Herz des Pharao, daß er sie nicht ziehen lassen wollte.

Warum schreibt ein Volk das so auf? Da ist einer wirklich feindlich eingestellt und tut alles, was in seiner Macht steht, um es Israel schwer zu machen. Warum ist die Verantwortung nicht bei Pharao selbst? Warum bei Gott?

Wer ist da verstockt? Wer bockt? Ist es nicht der Pharao der da stur, hartherzig mit dem Stock seiner Macht, den Auszug zum Stocken bringt? Wir kennen das Wort verstockt kaum mehr. Jemand ist verstockt oder eine Sache kommt ins Stocken. Aber es ist immer im Passiv. Ich kann schwer sagen: Ich verstocke, du verstockst, er verstockt…

Sind wir nicht selber verantwortlich, wenn wir bockig und verstockt sind? Und hier steht: Gott verstockt das Herz Pharaos.

Warum behaupten sie, dass Gott das tut? Das sticht doch. Das ist doch sperrig. Ist das nicht schlimm, was da steht?

Viel schlimmer wäre es, wenn da stehen würde: Der Pharao war verstockt, aber damit hatte Gott nichts zu tun.

Dieses ehemalige Sklavenvolk schreibt in seine Geschichtsbücher. „der Herr verstockt das Herz des Pharaos.“ Gott kümmert sich. Gott ist stärker. Es gibt einen Gott. Die Unterdrückten haben ja erfahren, dass keine Worte, keine Bitte und auch keine Katastrophe, keine Naturgewalt, das Herz des Pharao weich macht. Viel schlimmer wäre, wenn dieser Pharao hätte tun können, was er wollte. Der Pharao konnte nicht tun und lassen was er wollte – es gibt einen der Grösser ist als der Grösste – Gott. Gott ist Schöpfer. ER hat schöpferische Macht. Seine Macht ist lebensschaffend.

In diesem Satz „der Herr verstockt das Herz Pharaos“ äussert sich das Glaubensbekenntnis des Volkes Israel. Der Herr steht über Pharao. Fang bloss nicht an dich vom Pharao beeindrucken zu lassen! Geh bloss nicht auf die Knie vor Pharao! Fang bloss nicht an, den Pharao wichtiger zu nehmen, als Gott. Auch wenn er Macht hat, da ist einer der steht drüber.

Das ist keine Geschmacksfrage. Hier geht es nicht um Politik. Hier steht das Zentrum des Glaubens dieses Volkes auf dem Spiel, dass Gott sein Gott ist.

Was soll ein junger Mensch tun, der sich nach Freiheit sehnt? Geh niemals auf die Knie vor den Mächten, die dich gefangen nehmen wollen.

Was hat diese uralte Geschichte des Wüstenvolkes mit dir heute zu tun? Wo liegen die Gemeinsamkeiten? Es ist der Wunsch, die tiefe Sehnsucht nach Freiheit.

Wo sitzen heute die modernen Pharaonen, die Führer, die Machthaber, die dich versklaven wollen heute im Jahre 2009?

Als wir miteinander über das Thema Freiheit gesprochen haben, da sagte einer: das Gegenteil von Freiheit sei Sucht. Da gibt es ja so vieles, das uns gefangen nehmen kann. Ein moderner Pharao könnte auch das Image sein: Aussehen, Leistung, Noten, Dazugehören… Wenn du nicht weißt, was du wert bist und du deinen Wert immer selbst kreieren musst… Ein moderner Pharao der dich knechtet.

Ein moderner Pharao: Man tut doch! Alle tun! Ich muss dazu gehören!

Viele denken: Freiheit ist, wenn ich tun und lassen kann, was ich will. Einfach chillen, hängen, sich treiben lassen – nur wenn du getrieben bist, wie ein Sandkorn im Meer, ist die Frage, ob das Freiheit ist… Da wirst du von jeder Welle erfasst, hin und her geschoben, bis du dich irgendwo wieder findest, wo du nie hinwolltest. Das ist nicht Freiheit… Das führt schnell in Sklaverei. Manch einer sucht Freiheit und landet in Abhängigkeiten: Drogen, Alkohol, Sexuelle Abhängigkeiten… andere Ruhm, Macht, Erfolg, Reichtum… Wo sitzen die modernen Pharaonen? Unsere Ideale, unsere eigene Ideale müssen hinterfragt werden. Sind wir längst in die Knie gegangen? Sind wir eingeknickt?

Was soll ein Mensch tun, der sich nach Freiheit sehnt?

  • Das Herz schützen? Das Herz ist dein Lebenszentrum. Deinem Herzen musst du Sorge tragen. Fütterst du dein Herz mit Hoffnung? Nährst du den Hoffnungstank?
  • Die Hoffnung bewahren  Es gibt Leben. Der Durst, die Sehnsucht im Herzen nicht betäuben, sondern wach halten und als Ruf verstehen. Der Schrei in meinem Herzen ist der Ruf Gottes, der darauf brennt, dir Ausrichtung, Perspektive, Hoffnung und Vision für dein Leben zu geben…
  • Sich an die Verantwortlichen wenden.  Wo deine Freiheiten echt geschnitten werden, wo du Ungerechtigkeiten ausgesetzt bist oder wo du Unrecht und Ungerechtigkeit im Leben von andern wahrnimmst – kannst du dich ducken, hart werden, zynisch werden, bitter werden, im Selbstmitleid versinken oder du kannst aufstehen, dich an die Verantwortlichen wenden. Einschreiten. Einhalt gebieten! Mutig sein! Beherzt sein! Verantwortung übernehmen – statt Opfer bleiben!
  • Beten! Um Segen bitten. Wer keine Macht hat, dem bleibt keine andere Macht, als zu Gott zu schreien. Und wer betet, der verzichtet darauf, alles zu tun, was in seiner Macht steht – es ist der Verzicht auf Gewalt. So wie Jesus - Er verzichtet auf Macht – er wird ganz ohnmächtig – und die Wirkung ist so entwaffnend, Gott erteilt ihm danach die Macht! Macht zum Leben – Auferstehung. Macht über alle Gewalten: TOD, SÜNDE, GOTTVERLASSENE HÖLLE – all das, was unser Leben kaputt machen will, wird in Jesus Christus entwaffnet. Das ist alles, was letztlich wirklich nötig ist zum Leben.
  • Glauben  sich an Jesus hängen – weil Jesus bringt dich mit dem Gott zusammen, der dieses Volk in die Freiheit geführt hat. Es ist der Gott, bei dem auch die Macht lag – den Pharao zu verstocken. Gott setzt Grenzen. Es kann nicht jeder tun, was er will. Es ist dieser Jesus, der dich in die Freiheit führt – eine Freiheit, versöhnt mit Gott, versöhnt mit dir selbst, versöhnt mit deinen Mitmenschen….. das befreit dich, deine Lebensbestimmung zu leben. Joh. 8,36 steht: "Wenn euch der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei."

Was soll ein Volk tun, ein einzelner Mensch tun, der sich nach Freiheit sehnt?

Haben wir uns in der Sklaverei eingerichtet? Lassen wir uns beeindrucken von den Pharaonen oder glauben wir, dass es einen gibt der drüber steht?

27 Durch den Glauben verließ er Ägypten und fürchtete nicht den Zorn des Königs; denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn. Hebrews 11:27

Damit hat Mose einen Unterschied gemacht. Ich wünschte mir so, dass ihr drei zu Menschen werdet, die einen Unterschied machen in unserer Gesellschaft, die für echte Freiheit einstehen.

Ich wünsche euch, dass ihr mit Eurem Herz, mit Eurer Angst, mit Eurer Sorge, mit Eurem Frust, mit Eurer Wut, mit Eurer Freude, mit Eurem Stolz, mit Eurer Verletztheit, mit Eurer Scham, mit Eurem Versagen immer wieder ehrlich zu Jesus kommt. Er will Euch mit dem Ewigen verbinden.

Ich wünsche Euch, dass die Gnade von Jesus Christus euch so erfüllt, dass ihr selber immer wieder gnädige Menschen seid.

Oder mit dem Statement von Hebräers 11,27: dass ihr Männer und Frauen des Aufbruchs seid, die sich nicht fürchten, weil ihr euch so an den unsichtbaren Gott haltet, als würdet ihr ihn sehen.

A M E N

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. November 2009 um 23:12 Uhr
 

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