Freitag 10 Sep 2010
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Chrischona-Steckborn
Gottesdienst Gemeinsam Gott feiern und anbeten, sich inspirieren lassen und im Anschluss bei einer Tasse Kaffee das Leben teilen. Unsere Gottesdienstgestaltung lebt von der Ergänzung verschiedener Begabungen.
Jugendarbeit In verschiedenen Angeboten begleiten wir junge Menschen. Leben teilen, gemeinsam glauben und viel Spass erleben. Zur Zeit bauen unsere Jugendlichen einen Raum, wo sie ihren Traum ”Eden-Lounge” verwirklichen. Ein Lebens(T)raum für die Jugend von Steckborn.
Jungschar Dein ER-Leben zählt. Unsere Jungschi steht für Outdoor-Aktivitäten und Gemeinschaftserlebnisse.
Taufe Mit der Glaubenstaufe bekennt ein Mensch, dass er das Evangelium für sich beansprucht und sein Leben Gott gehört. In unserem Gemeindejahr ist die Taufe jeweils ein Höhepunkt
Kinderarbeit Die Bibel gibt den Eltern den Auftrag die Kinder im Glauben zu prägen. Mit unseren Angeboten für Kinder möchten wir die Eltern dabei unterstützen. Parallel zu unsern Gottesdiensten treffen sich die Kinder im Kidstreff. Unsere Kinderwoche in den Frühlingsferien ist in Steckborn nicht mehr wegzudenken.
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Mannestamm

Der "Mannestamm" dient dazu Leben zu teilen, Freundschaften zu pflegen, auszutauschen und füreinander und die Anliegen von uns Männer im Gebet einzustehen

„Seitensprung und Treue“
Am 25.September 2010 10.10 Uhr Chrischona Gemeinde Stammheim mit Jörg Schore
Du bist reich – Epheser 1, 1-14 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jim Bühler   
Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 10:35 Uhr
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Du bist reich – Epheser 1, 1-14
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Ihr lieben Heiligen

Schon zehn Tage alt ist das neue Jahr. In den letzten Jahren habe ich jeweils meine erste Predigt im neuen Jahr der Jahreslosung gewidmet. Zur Jahreslosung „Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich.“ Dazu habe ich letzten Sonntag einiges gesagt. Ich möchte die Tradition heute brechen. Ich möchte heute eine Serie zum Epheserbrief beginnen. Und ich möchte euch heute auch mitnehmen in Überlegungen, die wir uns als Gemeindeleitung gemacht haben. Ich möchte euch heute auch anhand des Bibeltextes zeigen, worauf wir uns in diesem Jahr konzentrieren wollen.

Letzten Herbst haben wir als Gemeinde diese NGE-Analyse gemacht. Das ist eine umfassende Untersuchung, die aufgrund von 8 Qualitätsmerkmalen sagt, wie gesund eine Gemeinde dasteht. Es wurden unter Euch sehr umfassende Fragebogen verteilt. Und unter uns war die Betroffenheit sehr gross, als wir das Resultat bekannt gaben. Das Qualitätsmerkmal „Leidenschaftliche Spiritualität“ ist gemäss dieser Analyse ziemlich im Keller. Wir können darüber diskutieren, ob die Fragen falsch verstanden wurden, ob wir „Leidenschaftliche Spiritualität“ anders nennen können. Aber letztlich meine ich, spüre ich eine Sehnsucht unter uns, dass es auch anders sein könnte. Wir wünschen uns doch alle, dass die Freude am Herrn unsere Stärke ist. Dass wir uns nicht selbst und auch nicht einander unter Druck setzen müssen, mit verbissenen Zähnen einander zu dienen, sondern dass wir, wenn wir dienen, von innen heraus motiviert sind. Wir haben miteinander den Eindruck, dass vieles gut läuft, dass wir miteinander als Kirche viel Gutes tun. Wir engagieren uns. Fast alle engagieren sich irgendwo. Aber wir haben auch stark den Eindruck, dass unsere Motivation oft vielmehr das gut-schweizerische und pietistische Pflichtbewusstsein ist, als die Freude am Herrn, die unsere Stärke ist. Ich persönlich habe ganz stark die Evangelisation auf dem Herzen. Ich bin überzeugt, dass das Beste, was einem Menschen passieren kann ist, wenn er sich öffnet für Jesus und Sündenvergebung und Gnade von Jesus Christus annimmt und ein neues Leben in der Beziehung zu Jesus Christus beginnt. Diese Überzeugung habe ich nach wie vor. Aber vielleicht haben wir auch da und dort Druck erzeugt. Vielleicht haben wir euch auch missbraucht für unsere Ziele. Wo das geschehen ist, da möchte ich mich entschuldigen. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass Gott unsere Kirche hier am Untersee hingepflanzt hat, weil er durch diese Kirche an den Menschen der Unterseeregion begegnen will. Und weniger, weil er sich einen gemütlichen Kuschelclub in Steckborn wünscht. Aber ich möchte nicht, dass wir einander unter Druck setzen. Ich möchte nicht, dass du etwas tun musst, das dir völlig zuwider läuft. Ich wünsche mir, dass wir uns wirklich entspannen. Ich wünsche mir, dass wir selbst im Evangelium gegründet sind. Ich wünsche mir, dass wir miteinander staunen lernen. Ich träume davon, dass wir uns neu verstehen lernen, als geliebte Kinder Gottes. Wir sind in erster Linie zur Kindschaft berufen – Gott geniessen. In einer Liebesbeziehung mit ihm stehen. Und uns nicht immer als die Krampfer und Kämpfer Gottes zu verstehen. Wenn wir das Staunen wieder lernen, dann habe ich keine Angst, dass wir einschlafen und passiv werden. Dann kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus und werden dann von innen heraus aktiv. Ich möchte im 2010 in meiner persönlichen Spiritualität, aber auch hier als Prediger vielmehr das Sein betonen, als das Tun.

 

Und darum möchte ich das Jahr anfangen mit einer Predigt-Serie zum Epheserbrief. (Bibel aufschlagen – eigene Bibel mitbringen!). Ephesus war zu neutestamentlicher Zeit eine bedeutende Handelsstadt in Kleinasien – mitten in der heutigen Türkei. Diese Stadt hat geblüht. Da gab es eine ca. 11m breite Strasse vom Hafen in die Stadt. Paulus war auf seiner dritten Missionsreise dort. In Apg. 19 und 20 kann man das nachlesen. Paulus predigt in der Synagoge. Er predigt also unter Juden. Drei Monate lang und dann kriegt er Schwierigkeiten. Dann darf in einer Schule predigen. Die Schule gehört einem Tyrannus. (ob ihm die Schüler diesen Namen gaben?)
Auf alle Fälle war die Botschaft von Paulus begleitet von machtvollen Zeichen und Wundern. Es kam sogar soweit, dass die Leute die Tücher, die Kleider von Paulus nahmen und ihren Kranken auflegten und diese wurden gesund. Irgendwelche Geistheiler versuchten das dann nachzuahmen, aber das ging schief. In Ephesus wurde der Göttin Artemis gehuldigt. Artemistempel zählte zu den sieben Weltwundern. Und das war für einen Silberschmied ein Riesenbusiness. Er lebte davon Artemisfigürchen zu verkaufen. Und da Paulus in die Nachfolge Jesu rief, wurden diese Leute, die von diesem Kult lebten ungemütlich. Es gab grossen Tumult in der Stadt. Danach zog Paulus weiter. Er war zwei Jahre dort in Ephesus. Von daher kann man annehmen, dass er gut vertraut ist mit den Christen in Ephesus. Der Epheserbrief hat allerdings gar nicht so persönliche Züge. Von daher fragen sich die Forscher, ob es vielleicht auch ein Rundschreiben war, das an mehrere Gemeinden ging. Aber diese Frage lasse ich jetzt mal ausser Acht. Ich möchte mit euch grad eintauchen in den Text.



Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Januar 2010 um 07:36 Uhr
 

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Freitag, 10. September 2010
Der HERR hat offenbart seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker, dass aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.
Wir können's nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.

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